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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Fit Im Alter: Mit 80 noch regelmäßig Kampfsport

08.02.2014

Bad Zwischenahn Wenn man wollte, könnte man Helga Knust eine Spätstarterin nennen. Schließlich war die Bad Zwischenahnerin bereits 70 Jahre alt, als sie sich dazu entschloss, mit Tai-Chi anzufangen. Soweit, so ungewöhnlich, könnte man denken. Doch weit gefehlt. Im Japanischen gibt es einen passenden Begriff hierfür: Jukuren. „Es bezeichnet den Umstand, dass einen der Sport bis ins hohe Alter begleitet“, erklärt Carsten Metz, Trainer beim Kampfkunstverein Tora Bad Zwischenahn und verweist auf die frühere Bedeutung der verschieden farbigen Gürtel im Karatesport. „Die standen einst für Erfahrung, sprich also das Alter.“

Erfahrung hat Helga Knust mittlerweile reichlich gesammelt. Seit zehn Jahren trainiert die mittlerweile 80-Jährige Woche für Woche im Dojo der Kampfkünstler, jeweils eine Stunde. „Leider“, sagt Knust, schließlich hätte sie nichts dagegen, sich öfter mit den Mitgliedern ihrer Gruppe zu treffen. Obwohl: „Irgendwann muss ich ja auch den Garten in Schuss bringen.“

Begeistert ist sie von ihrem Sport, durch den sie auf Empfehlung ihres Sohnes Jörg Knust – Sensei des Vereins – stieß, allemal. „Es tut mir gut, vor allem gesundheitlich“, erzählt das derzeit älteste Vereinsmitglied. So seien Gelenkschmerzen, die sie vor ihrem Trainingsbeginn hatte, nach kurzer Zeit vergangen. Alles eine Frage der Energie, ist man beim Verein überzeugt. „Es geht beim Tai-Chi schließlich darum, die körpereigene Energie zum Fließen zu bringen“, erläutert Trainer Metz die zugrundeliegende Idee.

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Bis zu 100 Techniken tragen hierzu bei, die unter wohlklingenden Namen wie „Die schöne Frau am Webstuhl“ oder den „Tiger zum Berg tragen“ laufen. „Bei allen geht es darum, die Bewegungen mit der Atmung zu koordinieren“, berichtet Knust über ihren Sport, der laut Trainer Metz als „innere Kampfkunst“ bezeichnet werden kann.

Wettkämpfe, wie bei anderen Kampfsportarten üblich, gibt es für Helga Knust folglich nicht. „Wir machen das nur für uns“, sagt sie. Für die Gesundheit, und den inneren Ausgleich. Ein wesentlicher Punkt für Knust, sich jede Woche in ihren Trainingsdress zu werfen: „Wenn ich hierher komme, kann ich einfach abschalten.“

Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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