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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Heiner Lüers vergoldet Reise nach Venedig

20.09.2019

Venedig /Westerstede Mit einem kompletten Medaillensatz konnte Heiner Lüers die Heimreise von der Leichtathletik-Europameisterschaft in Venedig zurück ins Ammerland antreten. Der Westersteder Weltmeister sicherte sich bei den Wettkämpfen zweimal Gold sowie jeweils einmal Silber und Bronze in der Altersklasse M 60. „Das war für mich ein wirklich großartiger Erfolg“, sagte Lüers.

Den ersten Europameistertitel verbuchte der Weitsprung- und Langhürden-Spezialist mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel. In 50,57 Sekunden wurden die Staffeln aus Großbritannien und Polen recht deutlich auf die Plätze zwei und drei verwiesen. „Basis für diesen Erfolg waren die ausnahmslos guten Wechsel, die wir vor Ort noch intensiv trainiert hatten“, erklärte Lüers. Mit dem Erfolg habe das Team im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet, deshalb sei die Freude bei Laszlo Müller (LAC Fürth), Andreas Weise (VfV Spandau Berlin), Gunter Langenbach (FC Passau) und Lüers als Schlussläufer bei der anschließenden Siegerehrung umso größer gewesen: „Als dann zu unseren Ehren die deutsche Nationalhymne erklang, haben wir natürlich kräftig mitgesungen.“

Auch in der Konkurrenz der 4x400-Meter-Staffel war die deutsche Auswahl nicht zu schlagen, diesmal kam Joachim Weber (Rastatter TV) für Langenbach zum Einsatz. Wieder führte Lüers als Schlussläufer die Staffel in 4:07,39 Minuten zum Europameistertitel. Für die polnische Staffel blieb in 4:12,17 Minuten der zweite Platz. „Somit durften wir die stimmungsvolle Siegerehrung erneut ganz oben auf dem Siegerpodest genießen“, so Lüers.

Auch in den Einzeldisziplinen lief es ähnlich erfolgreich. Der Fokus des Westersteders lag bei diesen Meisterschaften auf der 300-Meter-Hürdendistanz. Nach einem taktisch geprägten Vorlauf konnte sich Lüers souverän für das Finale qualifizieren. Hier entwickelte sich das erwartete Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Slowenen Albert Soba, das erst an der letzten Hürde entschieden wurde. Hier setzte der Slowene seine Hürdentechnik sehr gut um, Lüers unterlief dagegen ein leichter technischer Fehler, der ihn die entscheidenden 19 Hundertstel Sekunden kosten sollte. Somit blieb für den Westersteder in sehr guten 45,67 Sekunden die Silbermedaille.

Den Medaillensatz komplettierte Lüers dann im Weitsprung, wo ihm ein Satz auf 5,35 Meter gelang. Damit durfte er die Bronzemedaille in Empfang nehmen. „Die Fahrt nach Italien hat sich mehr als gelohnt, denn so erfolgreich war ich vorher bei einer Europameisterschaft noch nicht gewesen“, freute sich der Medaillensammler.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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