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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

VfL-Schwimmer wollen durchstarten

29.11.2008

BAD ZWISCHENAHN Eine Hochburg des Schwimmsports ist das Ammerland nicht gerade – bislang jedenfalls nicht. Der Verein für Leisbesübungen (VfL) Bad Zwischenahn steuert nun dagegen: Im September hat der Sportverein, nachdem immer mehr Schwimmer dort traineren wollten, seine Schwimmabteilung grundlegend umstrukturiert.

Bisher sei das Schwimmtraining ausschließlich auf den Erwerb der Abzeichen ausgerichtet gewesen, beschreibt Abteilungleiterin Meike Hirsch. Die Gruppen habe man damals entsprechend in Bronze, Silber und Gold aufgeteilt. „Wir haben gemerkt, dass das nicht ausreicht und dass viele Kinder und Jugendliche die richtige Schwimmtechnik überhaupt nicht beherrschten“, nennt Hirsch einen der Gründe für die Neuerungen. Schwimmunterricht finde in der Schule mitunter überhaupt nicht mehr statt.

Mit Helma Sutcliffe und Horst Dembeck sind seit dem Sommer zwei ausgebildete Trainer und Kampfrichter für den Verein tätig, zusätzlich stehen fünf Übungsleiter zur Verfügung. Die Nutzungszeiten im Zwischenahner Hallenbad konnten nach den Sommerferien von vier auf fünf Stunden an drei Nachmittagen erweitert werden.

Das neue Konzept des VfL zur Leistungsunterscheidung unterteilt die Aktiven in drei Gruppen: die „Zwerge“, bei denen die Wassergewöhnung im Mittelpunkt steht, die „Techniker“, die bereits die verschiedenen Stilarten sowie Starts und Wenden trainieren, und die „Fortgeschrittenen“, die künftige Wettkampfgruppe. Langfristiges Ziel der Schwimmabteilung sei es, in Bad Zwischenahn eines Tages wieder Kreismeisterschaften ausrichten zu können und an anderen Wettkämpfen teilzunehmen, so der VfL-Vorsitzende Horst Bühring. Die nötigen „Wellenbrecher“-Leinen seien bereits angeschafft.

Bei ihrem Training am Donnerstag bekamen die Schwimmer des VfL Bad Zwischenahn überraschenden Besuch im Hallenbad: Heiner Otto, Leiter der NWZ-Redaktion Ammerland, war vorbei gekommen, um sich ein Bild von der Nachwuchsförderung zu machen. Dabei erhielten die Kinder wertvolle Expertentipps: 1971 hatte Otto mit seinen Bremerhavener Teamkollegen den deutschen Rekord über 4x100 m Brust geholt. Später war er unter anderem hauptamtlicher Landestrainer in Hamburg und betreute dort Nationalmannschafts-Schwimmer.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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