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Jubiläum: Vom Kesselhaus zur Großraumhalle

12.05.2017

Augustfehn Dieser Sonnabend, 13. Mai, ist für den Turn- und Sportverein (TuS) Augustfehn ein ganz besonderer: Das 125-jähriges Bestehen soll gefeiert werden. Zahlreiche Ehrengäste sowie Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter, Übungsleiter und Trainer des TuS werden bei einem Jubiläumsempfang erwartet, der um 10 Uhr in der Eisenhütte beginnt. Dort ist auch eine Fotoausstellung aufgebaut, bei der alle derzeitigen Mannschaften, Gruppen und Abteilungen des TuS Augustfehn präsentiert werden. Während der Empfang für geladene Gäste bestimmt ist, plant der Verein für Mitglieder und andere Gäste eine Sportschau, in der sich alle Gruppen, Mannschaften und Abteilungen vorstellen.

Während der Gründerzeit des Deutschen Reiches wurde auch der TuS aus der Taufe gehoben. Die Wahl des Vorstandes fand schon damals, wie aus alten Akten hervorgeht, demokratisch statt. In den 1920er und 1930er Jahre waren die Leichtathleten bei den Meisterschaften in Oldenburg sehr erfolgreich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein am 9. Dezember 1945 neu ins Leben gerufen. Alle Berichte und Planungen mussten der Militärregierung in Westerstede vorgelegt werden. Erster Vorsitzender wurde der Arzt Heinz Niemann.

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Die Militärregierung verlangte über jedes Spiel und jede Turnstunde oder Zusammenkunft eine ausführliche Berichterstattung. Die bedeutete für die Schriftwarte eine erhebliche Belastung, zumal man Papier kaum bekam.

Dem Verein wurden 1957 alle Übungsstätten genommen. Die früheren Übungssäle (zum Beispiel Augustfehner Hof) wurden in Tanzzentren und Festsäle verwandelt. Mehrere Jahre mussten die Turner des TuS Augustfehn mit dem ungeheizten Kesselhaus in der ehemaligen Eisenhütte vorlieb nehmen. Die Zahl der Turner fiel auf 68.

Nach dem Bau der kleinen Turnhalle in der Schulstraße Anfang der 1960er Jahre entwickelte sich dort unter dem Vorsitz von Heinz Behrendt reges Leben. Vormittags wurde die Halle von der Hauptschule, nachmittags und abends vom TuS genutzt. Turnen, Handball oder Tischtennis waren beliebte Sportarten, die bis heute betrieben werden können.

1975 wurde die zweite Sporthalle an der Mühlenstraße fertig gestellt. Zum Bedauern der Handballer hatte diese Halle nicht die entsprechende Größe, um dort Punktspiele austragen zu können. Zu Lasten der Vereinskasse gingen die stetigen Fahrten der Handballmannschaften zu Spielen nach Rostrup. 1976 zählte der Verein rund 300 Mitglieder.

Ein großer Wunsch des TuS Augustfehn ging 1986 mit der Einweihung der erweiterten Sporthalle Schulstraße zur Großraumhalle in Erfüllung. Davon profitierten besonders die Handballer, die endlich Heimspiele in Augustfehn austragen konnten. 1990 wurden 626 Mitglieder gezählt, 2010 826. Derzeit gehören 760 Mitglieder zum TuS.

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