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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Von der Kreisklasse in die USA

25.08.2012

Ofen Am Dienstag beginnt für Maik Nirwing ein neuer Lebensabschnitt. Dann macht sich der 19-Jährige auf nach Florida/USA. Dort wird er allerdings keinen Urlaub verbringen, sondern an der „Webber International University“ in Babson Park studieren. Dafür hat er ein Fußballstipendium erhalten, das über vier Jahre läuft.

Um überhaupt in den Kreis der Stipendiaten aufgenommen zu werden, musste der 19-Jährige aus Ofen für zehn Tage vor Ort vorspielen und sein fußballerischen Können demonstrieren. Offenbar kam er so gut damit an, dass sich die Verantwortlichen entschlossen, ihn an der Universität aufzunehmen.

Seit seinem dritten Lebensjahr spielt Maik Fußball. Zwischenzeitlich hatte er es auch mal mit anderem Sport versucht. Aber keiner gefiel so gut wir Fußball. So kam er immer wieder zurück, und jagt für seinen Verein, den TuS Ofen, dem runden Leder hinterher. Dort spielte er zuletzt in der 1. Herrenmannschaft und trug mit seinen Toren maßgeblich zum Aufstieg in die 1. Kreisklasse bei.

Mit seinem Fußballstipendium stellt er sich neuen Herausforderungen. So steht der Sport und speziell der Fußball im Mittelpunkt. Dabei ist täglich Training angesetzt, um anschließend für zwei bis drei Monate durch die Staaten zu reisen, um an Universitätsmeisterschaften im Fußball teilzunehmen. Danach ist regulärer Unterricht angesagt, wobei er auch hier die entsprechenden Noten erzielen muss.

Auch wenn sein Stipendium über vier Jahre läuft, hält sich Maik Nirwing die Option offen, nach einem Jahr zurückzukehren. Er möchte für sich erst einmal erfahren, wie es insgesamt mit dem Studium laufen wird. Natürlich hofft er, sich fußballerisch weiterzuentwickeln. Vielleicht kommt am Ende sogar eine Fußballerkarriere dabei heraus. Sollte er gut genug sein, könnte er für Sichtungstreffen angemeldet werden, bei denen die besten Spieler gesucht werden, die dann auch in den amerikanischen Proficlubs spielen.

Doch ganz so weit will Maik Nirwing noch nicht denken. Erst einmal steht der Flug am Dienstag von Hamburg nach Orlando an, bereits am Mittwoch muss er sich in seiner neuen Universität eintragen. Alles andere folgt dann.

Seine Eltern unterstützen das Vorhaben. Einen Teil der Studienkosten müssen sie mitfinanzieren, da das zur Verfügung gestellte Stipendium nicht den gesamten finanziellen Rahmen umfasst. Eine Umstellung ist es für sie und seine Schwester allemal, denn Maik ist zum ersten Mal über längere Zeit weg.

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