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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Favoritin Wiebke Schröder hadert mit Würfen

11.09.2019

Waddens Auf dem bekannten Außendeichgelände in Waddens ist die Meisterschaft im Hollandkugelwerfen des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) ausgetragen worden. In jeder Altersklasse konnten die Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland jeweils sieben Sportler stellen. Nicht immer wurde diese Quote ausgenutzt. So gaben die sogenannten Länderwertungen nicht das mögliche Leistungspotenzial wieder. Bei diesen Wertungen flossen die jeweils fünf besten Ergebnisse von beiden Seiten mit der 300 Gramm schweren Kugel aus den Gruppen ein.

Die Ländergesamtwertung gewann wie in der Vorsaison klar Ostfriesland mit 28744,40 Metern vor Oldenburg mit 22695,30 m. Bei den Frauen gab es eine Wachablösung. In der letzten Paarung trafen die beiden Landesmeisterinnen aufeinander. Anke Klöpper, amtierende deutsche Meisterin mit diesem Wurfgerät, setzte die Akzente.

Die Südarlerin führte von Anfang an und baute somit Druck auf die Ammerländerin Wiebke Schröder auf. Nach dem fünften Versuch führte die Ostfriesin mit einem Wurf vor der Titelverteidigerin. Nach dem neunten Wurf stand bereits der Titelgewinn fest. „Ich habe alle Würfe lang und flach gesetzt – und die Spur immer gut getroffen. Das mit dem Druck aufbauen, hat geklappt“, sagte Klöpper, die in der Woche ihren 27. Geburtstag gefeiert hatte.

Mit 785,10 m gewann sie deutlich die Goldmedaille. Titelverteidigerin Schröder aus Haarenstroth, zuvor sechsfache Verbandsmeisterin in Folge, haderte mit ihrer Leistung: „Ich habe nicht alle Versuche optimal geworfen und einiges liegengelassen.“ In der Vorwoche war die 30-Jährige mit ihrer Topweite von 771,00 m Landesmeisterin geworden.

Bei den Männern war das Leistungsniveau recht gut und eng beieinander. Über die Medaillenränge gab es deshalb ein Wimpernschlag-Finale. Von Rang eins bis drei betrug der Unterschied nur 3,30 m. Mit 989,70 m wurde der 22-jährige Jelde Eden (Willmsfeld) neuer Verbandsmeister. Stefan Runde (Kreuzmoor) mit 987,60 m und Tobias Djuren („Noord“ Norden) mit 986,40 m auf den Plätzen zwei und drei waren ebenfalls nah dran der 1000 Meter-Marke. Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) aus dem Kreisverband Ammerland wurde nach einem unglücklichen Wurf ins Deichgelände mit 970,60 m nur Vierter.

Bei der Siegerehrung warb FKV-Vorsitzender Jan-Dirk Vogts für die Meisterschaft am Samstag in Westerstede.

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