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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Hallenzeiten: Sportvereine brauchen mehr Platz

11.11.2017

Wahnbek /Rastede Die beiden größten Sportvereine in der Gemeinde Rastede benötigen mehr Platz. Darauf haben der VfL Rastede und der TuS Wahnbek bereits im Oktober 2015 in Schreiben an die Gemeindeverwaltung hingewiesen. Beide Vereine beschrieben seinerzeit den Bedarf an Hallenzeiten für den Ausbau von Angeboten im Bereich Kinderturnen, Seniorengruppen und Gesundheits- bzw. Reha-Sport. In diesem Zusammenhang wiesen VfL und TuS auch darauf hin, dass vorhandene Gruppen voll belegt sind und Wartelisten geführt werden. Teilweise müssten von vornherein Ablehnungen ausgesprochen werden. Weitere Angebote seien zudem aufgrund fehlender Hallenzeiten nicht generierbar.

Zwei Jahre sind somit inzwischen vergangen, seit der zurzeit gut 2500 Mitglieder starke VfL Rastede zum Ausdruck brachte, dass er eine Gymnastikhalle benötigt und dass der rund 1000 Mitglieder starke TuS Wahnbek den Wunsch nach einem Gymnastikraum äußerte. Im April 2016 beriet der Kultur- und Sportausschuss des Rasteder Gemeinderates über die Anträge der beiden Vereine und kam zu dem Ergebnis, dass der grundsätzliche Bedarf anerkannt wurde. Für den Wunsch des VfL musste aber zunächst die Frage nach einem geeigneten Standort für eine Halle geklärt werden. Die schlechte Nachricht: Dies ist bis heute nicht gelungen.

Etwas weiter ist man indes beim Wunsch des TuS Wahnbek. Über die Erweiterung der Sporthalle Wahnbek um einen Gymnastikraum berät nun am Dienstag, 14. November, wiederum der Kultur- und Sportausschuss in öffentlicher Sitzung (16 Uhr, Rathaus). Größter Knackpunkt dürfte angesichts der kritischen Haushaltslage die Finanzierung des Gymnastikraumes sein. Die Gesamtkosten schätzt die Gemeindeverwaltung auf rund 480 000 Euro.

Aus eigener Tasche kann der TuS Wahnbek diesen Betrag nicht stemmen. Vorsitzender Karl-Heinz Eilers sagt: „Aber wir sind bereit, einen Eigenanteil zu leisten.“ Im Gespräch sind derzeit Eigenleistungen des Vereins in Höhe von rund 50 000 Euro. Eilers bekräftigte zudem noch einmal, dass der Bedarf für einen zusätzlichen Gymnastikraum nach wie vor gegeben sei.

Der Grund: Die bisher von den Gesundheitssport- und Gymnastikgruppen des Vereins genutzte Aula der Grundschule Wahnbek steht nicht mehr zur Verfügung. Da die Schule inzwischen dreizügig geführt wird, benötigt sie die Räume selbst. Mit einigen Gruppen wich der TuS bereits in den Bewegungsraum des Kindergartens aus, auch das ist aber eher ein Provisorium.

Ähnlich angespannt ist die Lage beim VfL Rastede. „Im Kinderturnbereich haben wir bereits einen Aufnahmestopp“, sagt Vorstandssprecher Dirk Hillmer. Dass in Sachen Standort noch immer keine Lösung gefunden wurde, ist für den VfL nicht zufriedenstellend. Man wolle aber am Ball bleiben und erneut das Gespräch mit der Verwaltung suchen.

Der Kultur- und Sportausschuss beschäftigt sich am Dienstag noch mit einigen weiteren Themen. So wird der Kunst- und Kulturkreis Rastede seinen Jahresbericht abgeben. Außerdem geht es um einen Antrag der FDP, die eine Anmietung von Hallenräumen und Freiflächen für die Showband fordert. Und schließlich muss sich die Politik mit dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 befassen.


Alle Unterlagen gibt es unter   www.rastede.de/politik/bi 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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