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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wiedersehen: Fernmelder noch immer gut aufgelegt

01.08.2017

Wapeldorf Eine Erinnerungsreise unternahmen die ehemaligen Soldaten des 3. Fernmelderegiments RGT 11 nebst Familienangehörigen. Sie kamen nach gut 45 Jahren auf dem jetzigen Modellflugzeugplatz an der Spohler Straße in Wapeldorf zusammen, um die Vergangenheit noch einmal lebendig werden zu lassen.

Der Modellflugsportclub

Gegründet wurde der Modellflugsportclub Hahn/Wapeldorf im Jahr 1962 als Modellclub Hahn. Das Clubhaus befand sich anfangs noch direkt in Hahn, gleich neben der Feuerwehr. Geflogen wurde damals in Heubült, auf einer Weide neben der alten Mühle.

Anfang der 1970er Jahre zog der Verein auf das Gelände der ehemaligen Radarstation an der Spohler Straße in Wapeldorf.

    www.mfsc-hahn-wapeldorf.de

Seit 1972 nutzt der Modellflugsportclub (MFSC) Hahn-Wapeldorf das Gelände für sein Hobby. Die Gemeinde Rastede hatte dem Verein das Areal zur Verfügung gestellt. „Natürlich ist es toll, dass dieses Gelände dem Flugbetrieb erhalten blieb“, erklärte Oliver Oeltjen, Vorsitzender des Vereins der Modellflieger, diesen besonderen Umstand.

Im Zweiten Weltkrieg als Horchposten der Deutschen für Flugbewegungen genutzt, wurde das Gelände in Wapeldorf nach dem Ende des Krieges von den Engländern und Kanadiern besetzt. Ab 1962 nutzte schließlich das damalige Fernmelderegiment der Deutschen Bundeswehr dieses Areal, um als Teil einer Streckenführung eine Fernmeldeverbindung zu der Luftwaffe und anderen Bundeswehreinheiten aufrechterhalten zu können. Ende 1971 wurde dieser Posten geschlossen, weil moderne Systeme eine andere Streckenführung zuließen.

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Für viele der ehemals hier beschäftigten Soldaten war es nach dieser langen Zeit das erste Mal, dass sie ihren früheren Arbeitsplatz wieder besuchten. „Es hat sich in den letzten Jahrzehnten hier eigentlich nichts verändert“, bemerkte Peter Thierolf aus Oldenburg. Er hatte Oliver Oeltjen darauf angesprochen, die alte Anlage besichtigen zu dürfen. „Ich war begeistert von dem Interesse der Ehemaligen, hier vor Ort den Tag zu verbringen“, berichtete Oeltjen.

Viel hat sich hier seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts tatsächlich nicht verändert. Selbst die beiden Hauptgebäude, die zumindest im Inneren und an der Außenfassade saniert wurden, stehen noch genauso da wie früher. „In einem Gebäude waren die Schlafplätze der gut 20 Mann starken Besatzung, in dem Quergebäude Funktionsräume und Büros“, erinnerte sich Paul Weber. Er lebt in Bockhorn und hatte der Gruppe, die jährlich eine Tagesfahrt unternimmt, vorgeschlagen, in diesem Jahr nach Wapeldorf zu fahren.

„Es ist natürlich hochinteressant, zu sehen, wie sich das Gelände weiter entwickelt hat“, sagte Weber. Dass die Gemeinde Rastede, die dieses Areal einst der Bundeswehr abkaufte, es den Modellfliegern anbot, hielt er für eine ausgesprochen kluge Entscheidung.

Nach einigen Flugvorführungen stellte Oliver Oeltjen der 26-köpfigen Gruppe noch seine Wettbewerbsmaschine F3A vor, bevor eine reichhaltige Kaffee- und Kuchentafel nicht nur den Hunger stillte, sondern auch Zeit gab, Anekdoten aus der damaligen Zeit wieder lebendig werden zu lassen.

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