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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Freizeit: Wenn der Fehndrache durchs Wasser jagt

13.08.2016

Augustfehn Ein dekorativer Drachenkopf und ein beeindruckender Drachenschwanz konnten aus finanziellen Gründen noch nicht angeschafft werden, aber dennoch ist die „Arowana“ der ganze Stolz des Paddel- und Rudervereins Fehndrachen Augustfehn: Das lange, offene Paddelboot ist das wichtigste Sportgerät für 34 Frauen und Männer, die eine Leidenschaft teilen: Drachenbootfahren.

„Das ist ein Sport, der im Ammerland noch nicht sehr verbreitet ist“, berichtet Michael Schmidt aus Westerstede, der im Dezember 2014 zu den Gründungsmitgliedern der „Fehndrachen“ gehörte. „Wir wollen dazu beitragen, dass sich mehr Menschen für das Drachenbootfahren begeistern.“

Drachenbootfahren ist ein Mannschaftssport. Ziel ist es, eine bestimmte Strecke auf dem Wasser so schnell wie möglich zu bewältigen. „Anfänger wie wir starten bei Regatten oder Wettbewerben meistens auf der Sprintstrecke. Dabei müssen 200 bzw. 250 Meter zurückgelegt werden“, ergänzt Björn Meyer aus Augustfehn, der ebenfalls die „Fehndrachen“ mit aus der Taufe hob. Es gäbe auch noch andere Streckenlängen, die 500 Meter lange Kurzstrecke, die 1000 bzw. 2000 Meter lange Mittelstrecke sowie die 3000 bis 10000 Meter lange Langstrecke.

Was einfach klingt, ist alles andere als das: „Das A und O beim Drachenbootfahren ist das synchrone Paddeln von unterschiedlich großen und schweren Frauen und Männern“, sagt Daniel Schnieder aus Oldenburg, ebenfalls Gründungsmitglied der Fehndrachen. Nur durch synchrones Paddeln bekäme man den richtigen Schub, denn schließlich gelte es, rund zwei Tonnen – das Gewicht des Bootes plus das seiner Insassen – schnellmöglich ins Ziel zu bringen.

Große traditionelle chinesische Drachenboote können bis zu 25 Metern lang und mit bis 100 Paddlern besetzt sein. Das gilt für die „Arowana“ aus Augustfehn nicht. Sie ist ein genormtes Drachen-Sportboot, misst 12,49 Meter, ist 1,16 Meter breit, 250 Kilogramm schwer, besteht aus glasfaserverstärkter Kunststoff und hat zwölf Sitzbänke für maximal 20 Paddler.

„Wir hatten bundesweit nach einem gebrauchten Boot gesucht, da wir uns ein neues, das über 10 000 Euro gekostet hätte, nicht leisten können. Über das Internet wurde uns die ,Arowana’, angeboten, sie gehörte einem Drachenbootteam aus unserer Nachbarschaft, aus Barßel, den Fopac Dragons. Mit ihnen kooperieren wir inzwischen und bei Rennen fahren Mitglieder von uns in deren Boot mit und umgekehrt“, sagt Björn Meyer, der sich ebenso wie die anderen Vereinsmitgliedern darüber freut, dass die Gemeinde Apen dem Verein und desse Sportwünschen von Anfang an unterstützt hat.

Das nächste Rennen für die Fehndrachen, die sich aus einer Drachenboot-Betriebssportmannschaft des Finanzamtes Westerstede entwickelten, steht an diesem Sonntag, 14. August, an: Dann geht es beim Huntedrachencup in Oldenburg auf der Kurzstrecke um Sieg und Platz.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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