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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wenn Hunde statt Pferde springen

11.12.2012

Petersfehn In der weihnachtlich geschmückten Halle des Vereins „Pferdesport Petersfehn“ sprangen diesmal nicht die Pferde, sondern ein bunt gemischter Haufen Hunde. Agility heißt diese Sportart, in der Mensch und Hund ein Team bilden. Ursprünglich entwickelt wurde sie als Pausenfüller für Reitsportwettkämpfe in Großbritannien. Nach und nach erfreute sie sich aber so großen Zuspruchs, dass sie sich aus dem Pferdesport heraus entwickelte und eine eigenen Sportart wurde.

Heute wird Agility ganz regulär in Vereinen und Verbänden organisiert und es werden nicht nur lokal Turniere abgehalten, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene. Prinzipiell eignet sich jeder Hund dazu, mit ihm Agility zu betreiben, Grundvoraussetzungen sind, dass der Hund sozialverträglich ist, nicht übergewichtig und natürlich Spaß und Freude an der Bewegung und den gestellten Aufgaben entwickelt. So kommt es vor, dass in Petersfehn sowohl ein Chihuahua, als auch ein Australian Kelpie und andere größere Hunde an den Start gehen. Rassen mit einer Stockmaßhöhe von mehr als 70 cm haben es allerdings sehr schwer – die können auch mal in einem der Tunnel stecken bleiben.

Allen teilnehmenden Hunden merkt man an, dass sie mit Feuereifer und überschäumender Energie bei der Sache sind und gemeinsam mit Herrchen oder Frauchen viel Spaß an der Sache haben. Auch wenn der ein oder andere ein wenig zu übereifrig ist. So wie Lily, eine zweijährige Australian Shephard-Hündin, die zwar „sehr agil und schnell ist, aber leider auch recht eigenständig“, so Elena Bolling, Tochter der Hundeführerin. Es kommt wie es kommen muss: Lily ist zu ungeduldig und saust schon vor dem Kommando ihres Frauchens los – eine kurze Ermahnung und die beiden beginnen erneut, so nutzen sie den etwas verpatzen Lauf dann einfach als Training. Voller Begeisterung hüpft Lily wie ein Flummi über die Hindernisse, kriecht durch die Tunnel und schlängelt sich durch die Slalomstangen, leider nicht immer in der richtigen Reihenfolge. Ihr macht es offenbar mehr Spaß, den eigenen Weg zu suchen, als brav den Anweisungen von Frauchen zu folgen. Auch wenn der erste nicht ganz nach Plan verlaufen ist, einen weiteren Lauf haben die beiden ja noch. Ein weiteres Paar, das die Blicke auf sich zu ziehen weiß, ist – passend zur Jahreszeit – mit Engelsflügeln ausstaffiert. Der Hund stürmt über die Hürden und Frauchen rennt mit Engelsverkleidung nebenher – und die beiden sind fehlerfrei geblieben.

Bei Glühwein, Kartoffelsalat und Würstchen fachsimpeln die schon gestarteten Teilnehmer und analysieren ihre Läufe oder geben denen Tipps, die noch an der Reihe sind. Insgesamt ist die Stimmung gut und locker, es ist viel Platz für alle da und immer wieder erklingt aufgeregtes Bellen und fröhliches Lachen. Auch die Organisatoren des Turnieres sind sehr zufrieden mit dem Verlauf, und das Dutzend Vereine fühlte sich gut aufgehoben in der Reithalle des Pferdesportvereins.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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