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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wer holt das Stadion aus dem Dornröschenschlaf?

04.05.2017

Bad Zwischenahn Wie kann das Stadion in Bad Zwischenahn belebt werden? Mit dieser Frage hat sich die Lokalpolitik in den vergangenen Jahren schon häufig beschäftigt – auch jetzt wieder im Kultur- und Sportausschuss auf Bitten des Vorsitzenden Wolfgang Mickelat (SPD).

Zunächst hatte die Verwaltung einen Überblick über die derzeitige Nutzung des Stadions und der davor liegenenden Schützenwiese gegeben. Fazit: Das Stadion wird genutzt, aber „da ist noch Luft nach oben“, wie Wilfried Fischer, Fachbereichsleiter Bürgerservice, sagte. Fußballvereine kommen zum Training, die Leichtathleten des TuS Ofen ebenfalls. Schulsport und Sportabzeichenabnahme finden hier statt. Teilweise nutzen auch auswärtige Sportler die Anlage – der SV Gristede etwa oder die Oldenburg Knights, die hier American football spielen.

Die Fußballer vom VfL Bad Zwischenahn nutzen lieber das Stadion in Rostrup – unter anderem, weil beim Stadion ein Vereinsheim fehlt, in dem die Mannschaften nach Training und Spiel zusammensitzen könnten. Als Spielstätte für Ligaspiele, die meist abends stattfinden, fehlt zudem das Flutlicht. Für das gibt es sogar noch Geld im Haushalt – die Gemeinde schiebt den Posten seit 2014 Jahr für Jahr weiter.

Vor allem die SPD würde das Stadion gerne attraktiver gestalten. Henning Dierks beklagte aber, dass das jetzt, wo auf dem Gelände des ehemaligen Schützenhofes gebaut werde, sehr viel schwerer werde.

Im Ausschuss am Dienstag kamen viele Ideen (wieder) auf den Tisch. Zum Beispiel die von der Umwandlung von einem oder zwei Fußballplätzen in Rostrup in Bauland – um im Gegenzug in Bad Zwischenahn zu investieren. Peter Kellermann-Schmidt (CDU) stellte die Zukunft des Stadions ganz in Frage – die Laufbahn um den Fußballplatz herum könne man auch nach Rostrup verlegen, meinte er. Auch Diethard Dehnert dachte laut darüber nach, ob anstelle des Stadions nicht etwas anderes entstehen könnte. Allerdings gehört das Gelände nicht der Gemeinde: Sie hat es über einen Erbbauvertrag gepachtet – und der läuft noch bis 2064. Politik und Verwaltung werden sich also bald noch einmal mit dem Stadion beschäftigen. Der VfL Bad Zwischenahn werde das Stadion in Sachen Fußball jedenfalls kaum allein beleben können, sagte Andre Nannen in der Einwohnerfragestunde – er brachte dafür eine Kooperation der Fußballabteilungen mehrerer Vereine ins Gespräch.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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