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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Mofa-Club: Mit Tempo 25 bis nach München

09.08.2017

Westerloy „Mofa fahren ist pure Entschleunigung. Gemütlich durch die Landschaft kutschieren ist toll, man sieht etwas von der Gegend und der Natur“, Manfred Hedenkamp gerät ins Schwärmen, wenn er auf sein Hobby angesprochen wird. Der 31-Jährige teilt seine Leidenschaft für Mofas und Mopeds bis maximal 50 Kubikzentimeter mit vielen weiteren Freunden. „Der Trend Mofa und Moped hat längst Einzug gehalten. Die Mofa-Clubs bilden deutschlandweit eine Gemeinschaft“, so der Westerloyer und fügt hinzu: „Mein Motorrad steht seit zwei Jahren abgemeldet in der Scheune. Ich fahre Mofa“.

Manfred Hedenkamp hat, wie viele andere Club-Mitglieder, auch mehrere Mofas verschiedener Modelle. „Meine Puch-Mofas sind aus den Baujahren 1956 bis 1981. Danach kam mehr Plastik und die Mofas taugen für mich nicht. Dafür gibt es wahrscheinlich andere Sammlerbereiche“, erklärt der Elektriker.

2013 gegründet

Die „Storm-Rider Ammerland“ – der Club ist 2013 aus dem „Mofa-Rennen-Team“ entstanden – zählen 17 Mitglieder im Alter von 22 bis 61 Jahren. „Das Alter spielt nach oben hin keine Rolle. Hauptsache alle haben Spaß am gemütlichen Fahren“.

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Die Mitglieder fahren Mofas der Marken Kreidler, Schwalbe, Zündapp, Puch und andere und treffen sich zwischen zehn- bis 15-mal pro Jahr zu Ausfahrten. Darüber hinaus nehmen die Besitzer der Zwei-Takter auch an verschiedenen Treffen, auch in Österreich, teil.

Nun bekamen die „Storm-Rider Ammerland“ Besuch von den Mitgliedern der Gruppe „Heisse Kette“ aus Bremen, die im Auftrag der „MoMoTo-2017“ (Mofa- und Moped Tour) Westerloy ansteuerten. Die MoMoTo 2017 Etappe – eine Zwei-Takt-Spendenfahrt – ist am 1. August in Flensburg gestartet und endet am 27. August auf dem Münchener Marienplatz.

Die MoMoTo funktioniert wie ein Staffellauf mit 27 Stationen. Der Stab, den es weiter zu reichen gilt, ist der „Goldene Mofatank“. Die täglichen Etappen zwischen 50 und gut 100 Kilometer werden zum Anlass genommen, den Tank, der als rollende Sparbüchse dient, mit Spendengeldern zu füllen. „Pro Etappe sind bislang zwischen rund 100 und 600 Euro zusammengekommen“, erläutert Hedenkamp. Der Tank werde täglich geleert, gezählt und die Tageseinnahme auf ein Spendenkonto eingezahlt.

Weiter mit „Töffliheizern“

Nach der Tank-Übergabe in Westerloy ging es am nächsten Tag für Manfred Hedenkamp, Andreas Pfitzner und Markus Schnieder gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Vereins „Töffliheizer“ aus Ostfriesland auf die rund 110 Kilometer lange Strecke nach Lingen. Dort reichten sie den „Goldenen Tank“ an den nächsten Verein weiter.

Die gesamten Spenden werden an „Die Arche Deutschland“ überwiesen – eine Einrichtung, die sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen engagiert.

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