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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Chaos-Rückrunde endet mit Pleite

08.04.2019

Westerstede Typischer für diesen Saisonverlauf hätte das letzte Spiel der Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga nicht ablaufen können: Vor eigenem Publikum mussten sich die Eagles, die bereits seit Wochen als Absteiger aus der Regionalliga feststanden, dem SC Rasta Vechta II mit 65:90 (32:49) geschlagen geben. Dieses klare Ergebnis kam aber nicht zustande, weil die Ammerländer chancenlos waren. Viel mehr waren die Eagles ohne die Unterstützung der Spieler aus Oldenburg auf sich gestellt und mussten zu fünft über die 40 Minuten durchhalten.

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Art und Weise katastrophal

Gerade deshalb fiel es TSG-Trainer Nenad Cirkovic schwer, etwas Negatives über die Partie zu verlieren: „Die fünf Jungs, die dabei waren, haben richtig gekämpft. Daher war das Ergebnis für mich heute in Ordnung.“ Diese Phrase musste Cirkovic in den vergangenen Wochen, in denen er stetst mit einem mehr als knappen Kader auskommen musste, häufig bemühen. Insgeheim dürfte wohl auch der Trainer froh gewesen sein, dass die Rückrunde mit 14 Niederlagen in 14 Partien mit meist mehr als fragwürdigen Bedingungen nun zu Ende gegangen ist.

Von einem Basketballspiel unter Wettkampfbedingungen konnte am Samstag in der Hössensporthalle nur bedingt gesprochen werden. Fünf Westersteder standen dem Nachbarn aus Vechta entgegen, der gleich auf zehn Spieler zurückgreifen konnte. Es dauerte also nicht lange, ehe die Gäste ihre nominelle Überzahl ausspielten und mit der ersten deutlichen Führung (6:12, 4. Minute) für klare Verhältnisse sorgten. Sandro Antunovic (21 Punkte), Franjo Borchers (14), Justus Röben (5), Mathis Röglin (10) und Marcello Schröder (15) versuchten ihr Bestes, konnten den 15:30-Rückstand nach den ersten zehn Minuten aber nicht knapper gestalten.

Vor der Pause zeigte die TSG zwar ein kurzes Aufbäumen und war beim 28:38 durch Röben (14. Minute) wieder auf zehn Punkte dran. Doch mehr sollte den Gastgebern nicht gelingen. Die Rasta-Reserve spielte seine größere Bank bestens aus und zog bis zur Pause auf 32:49 deutlich davon.

Im zweiten Durchgang hatte die Partie den Charakter eines Trainingsspiels. Die Gäste brauchten keine Angst mehr haben, den Sieg noch zu verspielen. Den Westerstedern ging ohne Wechselspieler die Kraft aus, noch einmal eine Aufholjagd zu starten. So „verständigten“ sich beide Teams auf einen Nicht-Verteidigungspakt nach der Pause. So bekamen die nicht einmal 40 Zuschauer in der Westersteder Hössensporthalle zumindest noch einige Trickspielzüge zu sehen. Am Ergebnis sollte sich jedoch nichts mehr ändern. Die Westersteder hielten dagegen, so gut es die Kräfte zuließen. Über 43:74 sicherten sich die Gäste am Ende den verdienten 65:90-Auswärtssieg.

TSG-Trainer Cirkovic war bedient: „Die Probleme mit dem dünnen Kader, die wir über die gesamte Rückrunde hatten, haben sich heute wieder gezeigt. So etwas darf uns in der nächsten Saison nicht wieder passieren. Jetzt müssen wir uns noch einmal Gedanken machen, wie wir in die nächste Saison starten“, sagte der Trainer.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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