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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

90 Jahre und immer noch super sportlich

23.06.2018

Westerstede Mal eben auf der Hössen Fußball spielen, eine Runde laufen oder schwimmen – es gibt kaum eine Sportart, die hier nicht betrieben werden kann. Zehn Vereine mit diversen Sparten, aber auch Gästegruppen nutzen das umfangreiche Angebot. Was kaum jemand weiß: An diesem Sonntag, 24. Juni, feiert die Anlage 90. Geburtstag. Sehr genau hat ein Arbeitskreis dieses Datum im Blick. „Wir sammeln alles für eine Dokumentation“, erklärt Klaus Beckmann, Vorsitzender des Fördervereins für das heimatkundliche Archiv. So werden Zeitzeugen befragt, Unterlagen gesichtet, Zeitungen ausgewertet und Fotos durchgesehen. Dankbar ist der Arbeitskreis über weiteres Material. Bis zum 100-Jährigen soll die Arbeit möglichst abgeschlossen sein.

Begonnen hatten die Vorbereitungen für die Anlage eines Volksparks schon 1926 mit dem Kauf der Hössenweide. Kostenpunkt: 16 660 Reichsmark. Auf dem Papier nahm die Planung für verschiedene Erholungs- und Sportbereiche schnell Formen an. „Es war für die Zeit ein riesengroßes Vorhaben, das der Ortsausschuss auf den Weg brachte. Vereine und die Bevölkerung waren ebenfalls sehr stark beteiligt“, weiß Hartmut Kröncke.

Hössenzentrum

Eingeweiht wurde der Sportplatz auf der Hössenweide am 24. Juni 1928. Zwei Jahre zuvor war das Gelände gekauft worden.

Heute gibt es dort Angebote für zahlreiche Sportarten, draußen auf den Plätzen und drinnen in den Hallen. Auch ein Schwimmbad ist im Angebot. Die Gästehäuser werden gerne von Gruppen gebucht. Die zugehörige Küche beliefert auch Kindertagesstätten und Schulen. 2017 waren es 67 000 Essen.

So wurde die Einweihung groß gefeiert – 500 Turner aus dem Ammerland zogen durch die geschmückten Straßen zur Hössen-Weide, wo der schöne gelegene Platz von den auswärtigen Gästen bewundert wurde. Hier gab es ein buntes Programm mit Turnvorführungen, Ballspielen, 1500-Meter-Lauf, Volkstänzen, Freiübungen der Schulkinder und mehr: All diese Vorführungen wurden von einer außerordentlich großen Zuschauermenge verfolgt, hieß es seinerzeit in einem Zeitungsartikel des „Ammerländers“. Das sollte so bleiben, denn immer mehr Sportarten wurden angeboten. Sogar ein Schulgarten wurde 1929 angelegt. Er bestand bis in die 50er Jahre hinein.

Gab es zu Beginn nur einen Rasen-Sportplatz, wurde das Gelände nach und nach um viele weitere Bereiche erweitert. So wurde 1932 ein neuer Reitplatz angelegt. Ende der 30er-Jahre folgen die Rundbahn und eine Tribüne. 1939 wurde mit dem Bau der Sporthalle begonnen. 1948 wurde eine Pferderennbahn eingeweiht. 1950 entstand die Badeanstalt mit dem Freischwimmbecken, 1997 das Hallenbad.

Einige Sportveranstaltungen gibt es heute nicht mehr, wie das Grasbahnrennen, das 1955 von 20 000 Besuchern verfolgt wurde. Trotzdem wird noch immer am sportlichen Angebot auf der Hössen­anlage gefeilt, etwa mit der Einweihung des Kunstrasenplatzes im vorigen Sommer. Überregionale Bedeutung hat die Anlage allemal. Das zeigen allein die Übernachtungszahlen in den Gästehäusern mit 142 Betten. Hier zählte Betriebsleiter Jens Rößler im vorigen Jahr 17 600 Übernachtungen. Ein weiteres Gästehaus ist in Planung.

Auch im Hössenbad tut sich etwas. Hier wurde erst kürzlich modernisiert. Und im November soll ein neues Bewegungsbecken eröffnet werden.


     www.hoessen.de 
Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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