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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Treffen mit dem „Hero de Janeiro“

30.12.2017

Westerstede /Oldenburg Bereits knapp zwei Stunden bevor Turner und Artisten aus aller Welt am Freitagabend ihr „Feuerwerk der Turnkunst“ in der großen EWE Arena in Oldenburg erstmals abbrennen konnten, hatten die ersten Besucher Grund zum Strahlen und Staunen. Andrea Steckel (50) aus Oldenburg und Kerstin Isermann (40) aus Westerstede hatten bei einer Verlosung der NWZ VIP-Karten für den Abend gewonnen und konnten mit ihren Begleitern vor Beginn der Veranstaltung den Deutschen Kunstturn-Meister und „Helden von Rio“ Andreas Toba persönlich treffen. Nicht nur bei eingefleischten Turnfans löst der Name seit den Olympischen Spielen 2016 Bewunderung aus. Damals hatte Toba sich während des Mannschaftswettbewerbs in seiner Bodenübung einen Kreuzbandriss zugezogen und anschließend noch das Pauschenpferd absolviert, dort die höchste Punktzahl im Team erreicht und der deutschen Riege so ins Finale verholfen, in dem er selbst wegen seiner Verletzung nicht mehr antreten konnte.

Andrea Steckel sprach Toba dafür ihren großen Respekt aus. „Ein beeindruckendes Beispiel, was der Körper alles leisten kann“, sagt sie. Selbst betreibt sie Fitnesstraining und Yoga, Turnen gehört zu ihren Lieblingssportarten im Fernsehen. „Das ist besser als Fußball“, sagt sie. Nach einem „komplett durchwachsenen Jahr“ mit Komplikationen aus seiner damaligen Verletzung hat sich Toba wieder an die Weltspitze herangekämpft und gehört laut seiner Lebensgefährtin Daniela Potapova zu den Stars des „Feuerwerk der Turnkunst“.

Das Trainingspensum des 27-Jährigen, der seit 25 Jahren turnt, interessierte auch seine VIP-Gäste. Sechs Stunden täglich stehen auf seinem Plan, erklärte Toba. „Samstags die Hälfte und sonntags habe ich frei“, fügte er hinzu.

Nicht klar beantworten konnte er die Frage nach seinem Lieblingsgerät. Er sehe sich eigentlich mehr als Allrounder, so Toba. „Ich bin zwar gern am Reck, aber wenn es dort mal nicht läuft, mag ich es erstmal auch nicht mehr.“ Veranstaltungen wie das „Feuerwerk der Turnkunst“ sind für ihn nicht nur Erwerbsquelle, sondern auch ein Ausgleich zum Wettbewerbsbetrieb. „Hier steht der Spaß stärker im Vordergrund und das spürt man auch beim Publikum “, findet er.

Wer Andreas Toba und das „Feuerwerk der Turnkunst“ noch sehen will, hat an diesem Samstag noch einmal Gelegenheit. Vorstellungen finden um 14 Uhr und um 19 Uhr statt. Karten gibt es unter Telefon   0441/800 33 66.

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