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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Lokalderby geht in erste Runde

16.11.2019

Westerstede /Rastede Unterschiedlicher können zwei Basketballmannschaften fast nicht sein. Die TSG Westerstede ist im vergangenen Jahr aus der 1. in die 2. Regionalliga abgestiegen und spielt in dieser wieder mit einer komplett veränderten Mannschaft. Der VfL Rastede hingegen ist im letzten Jahr aus der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen und baut seit Jahren auf einen perfekt eingespielten Mannschaftskern. An diesem Samstag treffen um 18.30 Uhr beide Teams nun überhaupt zum ersten Mal aufeinander. Gespielt wird in der Hössensporthalle in Westerstede.

Die Stärken

Der VfL Rastede punktet bislang mit einer eingespielten Verteidigung. Der Kern der Mannschaft ist seit Jahren zusammen und die Abläufe stimmen. Zudem verfügt der VfL über sehr gute Flügelspieler, die die Mannschaft in der Offensive tragen. Insgesamt sticht das Rasteder Teamplay deutlich hervor.

Bei den TSG Eagles regiert Talent und Tiefe. Als Partnerverein der EWE Baskets Juniors kann Headcoach Nenad Cirkovic auf einem großen Kreis von jungen und vielversprechenden Talenten zurückgreifen. Sowohl auf den Guard-Positionen als auch unter dem Korb sind die Eagles nominell sehr gut besetzt. Die individuelle Klasse und das große Potenzial blitzt in allen Bereichen des Teams immer wieder auf.

Die Schwächen

Die Rasteder haben besonders in der Offense noch Luft nach oben. Der Aufsteiger konnte in den ersten sechs Partien nur 58 Punkte im Durchschnitt erzielen. Abhängig war die VfL-Offensive bislang vor allem von den Flügelspielern Andre Galler und Vincent Olding. Jedoch haben die Rasteder in der vergangenen Saison in der Oberliga durchaus gezeigt, dass sie auch offensiv als Kollektiv auf einem hohen Level spielen können. Verletzungsbedingt muss der VfL jedoch wohl auf wichtige Akteure verzichten.

Die jungen Eagles machen immer wieder Fehler, die sich in einfachen Ballverlusten und Ausfällen in der Verteidigung widerspiegeln. Die hohen Turnoverzahlen führten bereits zu Niederlagen. Zudem fehlt es vielen Spielern an Erfahrung, wodurch Westerstede anfällig für längere Schwächeperioden ist.

Die Schlüsselspieler

Andre Galler ist das Gesicht der Rasteder. Er schultert mit 17,2 Punkten im Schnitt einen Großteil des Rasteder Scorings. Unterstützung erhält er von Flügelpartner Vincent Olding. Unterm Korb kommt es vor allem auf Sören Rüthemann an. Er soll die Zone sauber halten.

Gallers Pendant aufseiten der Westersteder ist Franjo Borchers. Der 26-Jährige ist das Aushängeschild des Westersteder Basketballs und besitzt einen gefährlichen Distanzwurf. Auf den großen Positionen sollen die jungen Talente Neil Masnic (2,05 Meter) und Norris Agbakoko (2,15 Meter) den Eagles einen Vorteil geben.

Die Matchups

Das Duell Franjo Borchers gegen Andre Galler kann zu einem Schlüsselduell werden. Beide Spieler haben in dieser Saison bereits mehr als 30 Punkte in einem Spiel erzielt. Als Anführer ziehen sie ihr Team zudem mit. Sören Rüthemann wird sich außerdem mit Agbakoko ein umkämpftes Duell unterm Korb liefern.

Die Form

Der VfL Rastede präsentiert sich bislang als starker Aufsteiger. Zwar gab es bereits vier Niederlagen aus den ersten sechs Spielen, doch diese waren alle gegen die Spitzenteams der Liga. Missachtet man die Personalsorgen, so können sich die Zuschauer auf ein starkes Team freuen, welches mit Selbstvertrauen auftreten wird.

Die Eagles feierten zuletzt zwei Siege in Folge gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich. Die TSG-Formkurve zeigt nach oben. Trotzdem ist das neu zusammengewürfelte Team immer noch in der Findungsphase. Licht und Schatten liegen nah beieinander.

DEr WEg zum Sieg

„Bei uns muss jeder seine Stärken gut ins Spiel einbringen. Zudem dürfen wir die talentierten Westersteder nicht in den Flow kommen lassen, da sie dann ihr ganzes Talent ausspielen können. Wenn wir es schaffen, den Westerstedern ihre ihrer Stärke zu berauben, können wir ein enges Derby gestalten“, erklärt Rastedes Andre Galler.

„Wir wollen schnell und mit einer hohen Intensität spielen. Zudem müssen wir einfach das ganze Spiel konzentriert sein und somit Fehler vermeiden. In der Offense müssen wir den Ball gut bewegen und unterm eigenen Korb den Rebound dominieren“, gibt TSG-Headcoach Cirkovic vor.

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