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„Ich war gerne euer Präsident“

06.03.2019

Wiefelstede 25 Jahre hat er die Geschicke des Schützenvereins Wiefelstede als Präsident gelenkt, am Montagabend gab Dirk Siemen sein Amt in jüngere Hände: Andre Koch, bisher 1. Vizepräsident, wurde einstimmig zu Siemens Nachfolger gewählt. Zum 1. Vizepräsidenten wählte die Versammlung Timo Broziat, der gemeinsam mit Koch und dem 2. Vizepräsidenten Marten von Lienen das neue, junge Führungstrio des Vereins bildet. 133 anwesende Mitglieder, deutlich mehr als sonst bei den Generalversammlungen, zollten Siemen auch mit stehenden Ovationen Respekt und sagten Danke.

Ehrungen beim Schützenverein Wiefelstede – Christian Tapken seit 70 Jahren Mitglied

Viele Ehrungen für langjährige Treue gab es auch in diesem Jahr beim Schützenverein Wiefelstede. Marion Siemer und Stefan von Aschwege, Vizepräsidenten des Oldenburger Schützenbundes, nahmen die Ehrung vor. Geehrt wurden:

70 Jahre: Christian Tapken.

60 Jahre: Heinz Ahlers, Diedrich Hobbie, Heinz Kuck und Heinz Kuck, Fritz Reins, und Friedrich Tapken.

50 Jahre: Rolf Bödeker, Heinrich Klarmann, Fritz Papenhusen, Dirk Siemen und Rolf Thien.

40 Jahre: Gerd Bäkermann, Uwe Fastje, Volker Hagendorff, Magdalene Hahn, Irmtraud Klün, Wilfried Reins.

25 Jahre: Bernd Ahlers, Dieter Bärwinkel, Timo Gonnsen, Fritz Grimm, Jens Hullmann, Ingrid Janßen, Peter Kuhn, Frank Ovie, Fritz Peters, Horst Schröder und Günter Schröder.

Nicht alle zu Ehrenden waren an diesem Abend anwesend.

Dirk Siemen (66) hatte seinen Rückzug aus der Präsidentschaft lange vorbereitet und mit Andre Koch und Marten von Lienen schon frühzeitig jüngere Leute in den Vorstand des ganz aktuell 665 Mitglieder zählenden Vereins geholt. Das 125-jährige Bestehen des Vereins im vergangenen Jahr wurde noch unter seiner Präsidentschaft ein großer Erfolg – und auch Schützenkönig wurde Siemen im Jubiläumsjahr. „Mehr geht nicht“, hatte er denn auch bereits vor einigen Wochen im Gespräch mit der NWZ über seinen bevorstehenden Rücktritt erklärt.

Erinnerungen an das Jubiläumsjahr 2018

In seinem letzten Rückblick auf ein abgelaufenes Jahr erinnerte Siemen ans Jubiläumsjahr 2018 mit einem imposanten Festumzug und betonte, er sei „rundum stolz auf die Mitglieder, denn dieses Jubiläumsjahr ist mit seinen vielen Höhepunkten in die Vereinsgeschichte eingegangen.“

Stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Bäcker dankte Siemen ebenso für seinen Einsatz fürs Schützenwesen wie die OSB-Vizepräsidenten Marion Siemer und Stefan von Aschwege. Letztere ehrten in der Versammlung zudem viele langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein (siehe Infokasten oben).

Friedrich Delmenhorst, an diesem Abend zum Wahlleiter bestimmt, formulierte es schließlich so: „Dein Verein ist auf Dich stolz.“ Für Ehefrau Elisabeth, die den Präsidenten nach Angaben Delmenhorsts „immer hat laufen lassen und ihm den Rücken für seine Tätigkeit frei gehalten hatte“, gab’s zum Dank einen Blumenstrauß. Bevor dann der neue Präsident gewählt wurde, wählte die Versammlung Dirk Siemen erst einmal zum Ehrenmitglied des Vereins. Diese Ehre wurde auch Jan-Gerd Wemken zuteil. 21 Jahre war er Hauptmann im Schützenverein Wiefelstede – und gab nun seinen Säbel an seinen Nachfolger Marcus Müller weiter. Das Putzen seines Säbels werde Wemken wohl am ehesten fehlen, flachste Delmenhorst im Blick auf den Werdegang des scheidenden Hauptmanns im Verein.

Mitarbeiter des Vorstandes

Dirk Siemen wurde dann noch einstimmig zum „Mitarbeiter des Vorstands“ gewählt – in ein Amt, dass der Verein gerne auch mit einem jüngeren Mitglied besetzen würde, um weiter jüngere Leute in die Vorstandsarbeit hineinwachsen zu lassen, wie Delmenhorst erklärte.

Der neue Präsident Andre Koch betonte die „großen Fußspuren“, die sein Vorgänger hinterlasse. Koch kündigte an, in den kommenden Wochen alle Abteilungen des Vereins besuchen und alle Leute kennenlernen zu wollen.

Bei einem Überschuss in der Vereinskasse von fast 8500 Euro, den Kassenwart Dieter Jürgens – seit 37 Jahren im Amt – in der Versammlung bekanntgab, wurden die Mitgliedsbeiträge nicht erhöht.

Dirk Siemen übrigens gönnte sich nach seinem Rückblick auf 2018 noch ein Wort „zum Abschluss“. Er machte deutlich, dass er die Aufgabenvielfalt des Amtes nie allein hätte bewältigen können und dankte alle Mitgliedern, die ihn in all den Jahren bei seiner Arbeit unterstützt hatten – und schloss seine Ansprache mit den Worten: „Ich war gerne euer Präsident.“

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