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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

SVE mit Derbysieg im Abstiegskampf

11.05.2018

Wiefelstede Ein lange ausgeglichenes Spiel, zwei Platzverweise und ein Tor aus dem Nichts – es mag zwar klingen wie ein Fußball-Spektakel, jedoch war das Bezirksliga-Derby des SVE Wiefelstede gegen den FC Rastede „nicht das schönste Spiel für die Zuschauer“, meinte SVE-Trainer Mario Anderer nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft am Mittwochabend.

Sein Team habe in der Defensive gut gestanden und nur wenig zugelassen. In der Offensive lief es dagegen lange nicht ganz so gut. Und auch von den Gästen aus Rastede kam wenig. „In der ersten Halbzeit hat es nicht eine Torchance gegeben“, berichtete FC-Coach Jens Wolters.

Tor nach Freistoß

In die zweite Hälfte sei seine Mannschaft zwar besser gestartet, doch dann trafen die Gastgeber zum 1:0 durch Michael Behrens (70. Minute). „In einer Phase, in der wir die bessere Mannschaft waren, mussten wir den Gegentreffer hinnehmen“, sagte Wolters. Einen Freistoß traten die Wiefelsteder in Richtung Tor – beim Versuch von Rastedes Torwart Max Braun, an den Ball zu kommen, gab es einen Kontakt mit einem Gegenspieler. „Da hätte man auch Freistoß für uns gegen können“, meinte der FC-Trainer und ergänzte: „So landet der Ball leider beim Gegner.“

Der zweite Schlüsselmoment im Spiel war dann die rote Karte gegen Rastedes Torwart Braun (83.) nach einem Foulspiel. Zwar konnte Wiefelstede den gegebenen Elfmeter nicht verwandeln, doch die Gäste taten sich in Unterzahl schwer. Kurz vor Schluss fiel nach einem Konter dann noch das 2:0 für Wiefelstede. Henning Röbke traf für die Gastgeber (89.).

Kurios wurde es nur wenige Sekunden später. Wiefelstedes  Nicolas Heibült wollte gerade den Platz verlassen, da kam ihm Schiedsrichter André Gantschnig quasi zuvor. Wegen Zeitspiels bei seiner Auswechslung sah der Stürmer die gelb-rote Karte (90.).

Trotz des unglücklichen Endes der Partie war SVE-Trainer Anderer voll des Lobes für sein Team: „Die Jungs haben diszipliniert und geduldig agiert. Das war in dieser Saison nicht immer so.“ Auch wenn seine Mannschaft geschlossen eine tolle Leistung gezeigt hatte, hob der Trainer einen besonders hervor: „Malte Lammers hat eine großartige Partie gespielt. Er war der überragende Mann auf dem Platz“, so Anderer.

Heimspiel gegen Baris

Im Kampf um den Klassenerhalt geht es für Wiefelstede an diesem Sonntag, 13. Mai, weiter. Um 15 Uhr kommt der SV Baris Delmenhorst ins Ammerland. „Wenn wir so spielen wie gegen Rastede, können wir nicht nur Delmenhorst schlagen, sondern noch viele Spiele gewinnen“, ist sich der Coach sicher. Dennoch stehen die Zeichen weiter auf Abstieg. 21 Zähler hat der SVE als 14. der Tabelle auf dem Konto. Den ersten Nichtabstiegsplatz belegt derzeit Baris Delmenhorst mit 32 Punkten.

Direkt davor liegt der FC Rastede mit 33 Punkten. „Wir müssen in den letzten paar Spielen unbedingt punkten. Nach dieser bitteren Niederlage im Derby müssen wir unser Ziel vielleicht auch anders formulieren. Der Fokus liegt jetzt auf dem Klassenerhalt“, meinte Trainer Wolters und ergänzte: „Es muss jetzt auch in die Köpfe der Spieler rein, dass der Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt gemacht werden muss.“

Um die Niederlage aufzuarbeiten, bleibt den Rastedern etwas Zeit. Sie bestreiten ihr nächstes Spiel erst am kommenden Freitag gegen Frisia Wilhelmshaven. „Wir werden uns jetzt neu sortieren und dann nächste Woche wieder voll angreifen“, kündigte Wolters an.

Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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