• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wiefelstede steigt in Relegation ab

20.05.2019

Wiefelstede Benjamin Beeger, der Trainer der Landesklassen-Handballer des SV Eintracht Wiefelstede, hatte es schon nach dem Hinspiel geahnt, dass der 20:19-Erfolg aus dem ersten Duell gegen die HSG Haselünne/Herzlake zu wenig gewesen sein könnte. Diese Ansicht bestätigte sich am Sonntagabend. Denn die Ammerländer mussten sich im Rückspiel der Abstiegsrelegation beim Tabellenzehnten der Landesklassen Südstaffel mit 23:28 (8:10) geschlagen geben. Damit müssen die Wiefelsteder den Gang in die Regionsoberliga antreten, obwohl das Team eigentlich eine starke Hinrunde gespielt hatte.

Handball-Statistik

Männer Landesklassen-Abstiegsrelegation, Rückspiel

HSG Haselünne/Herzlake - SVE Wiefelstede 28:23 (10:8)

SVE: Lukoschus, Oltmanns – Kück (2), Schlick (1), Schiefelbein (2), Schnittger (3), Janßen (3/1), Hindricksen (1), Schumacher (2), Schwarting (2), Schütte (5/8), Wrase, Bröckerhoff (2), Hillen

Zeitstrafen: HSG 9, SVE 4

Siebenmeter: HSG 3/3, SVE 6/12

„Diesen Abstieg müssen wir jetzt erst einmal verdauen, da ist die Luft raus. In den zwei alles entscheidenden Spielen in dieser Saison hat es bei uns leider nicht Klick gemacht“, musste Beeger nach der Niederlage in Haselünne eingestehen. Wie es jetzt in Wiefelstede weitergeht, kann er nicht sagen. „Ich würde gerne als Trainer weitermachen. Die Entscheidung überlasse ich aber der Mannschaft. Es wird sicherlich auch den einen oder anderen Abgang geben“, sagte Beeger. Zwei Wochen will die Mannschaft noch trainieren, dann soll in der Sommerpause der Kopf frei bekommen werden.

In Haselünne wurde den Ammerländern schließlich die eigene Fehlerquote zum Verhängnis. Nur sechs von zwölf Siebenmetern trafen die Wiefelsteder, eine ähnlich schwache Quote wies der SVE bei freien Würfen auf. Dazu kam, dass die Gäste zehn Minuten Überzahlspiel – die gastgebende HSG sammelte neun Zeitstrafen ein, der SVE nur vier – nicht ausnutzen konnten. So war das 2:3 durch Hauke Schütte per Siebenmeter (9. Minute) die einzige Wiefelsteder Führung in den gesamten 60 Minuten.

Bis zur Halbzeit war die Partie aber stets offen. Auch die 10:8-Pausenführung wäre für die Wiefelsteder im zweiten Durchgang noch zu drehen gewesen. Aber nur drei eigene Treffer in den sieben Minuten nach Wiederanpfiff waren zu wenig, um den Druck aufrechtzuerhalten. Die HSG zog auf 16:11 davon und auch eine Auszeit von Coach Beeger brachte den SVE nicht mehr zurück in die Spur.

„Wir hatten absolut keinen Zugriff mehr und haben vorne zu viele technische Fehler gemacht. In voller Halle hatte Haselünne dann einfach mehr Biss und hat über die beiden Spiele gesehen völlig verdient den Klassenerhalt geschafft“, gab Beeger zu.

In der Schlussphase probierten die Ammerländer noch einmal verschiedene Angriffs- und Defensivsysteme aus, um die Gastgeber zu überraschen – ohne Erfolg. Die Emsländer ließen sich von den Wiefelsteder Versuchen nicht beeindrucken und sicherten sich am Ende mit 28:23 den Sieg im Relegations-Rückspiel.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2610
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.