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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Beim FC ist noch Luft nach oben

12.11.2018

Wiefelstede /Rastede Niederlage setzte es erneut für die Ammerländer Fußball-Bezirksliga-Teams.

GVO Oldenburg - SVE Wiefelstede 2:1 (0:1). „Wir können es einfach nicht zu Ende bringen“, ärgerte sich Wiefelstedes Trainer Mario Anderer nach der 13. Saisonniederlage. Auch gegen den GVO Oldenburg verspielte seine Mannschaft eine Führung – und bleibt mit nur vier Punkten Tabellenschlusslicht.

Fußball-Statistik

Männer, Bezirksliga

GVO Oldenburg - SVE Wiefelstede 2:1 (0:1)

SVE: T. Rothe - Laue (77. Stahmer), Lammers, Geltz, Gleba, Sylvester, von der Decken, Scheide (86. Oltmanns), Rother, Winter, M. Rothe

Tore: 0:1 Scheide (26.), 1:1/2:1 Dworczak (58./85.)

FC Rastede - VfL Wildeshausen 0:5 (0:1)

FC: Braun - Brehmer (72. Nee), von Nethen, Grimm (65. Wagner), Reinken, Al-Qaraghuli, Schwerdtfeger, Möller (57. Splisteser), Ammermann, Hassouni, Rosinski

Tore: 0:1 Seidel (43.), 0:2 Ramke (57.), 0:3/0:4 Görke (67./70.), 0:5 Ramke (89.)

nächster Spieltag: Sonntag, 18. November, 15 Uhr: SVE Wiefelstede - BW Bümmerstede. Freitag, 23. November, 20 Uhr: Heidmühler FC - FC Rastede

Dabei schien sich der SVE von der Derby-Niederlage eine Woche zuvor gegen Rastede zunächst gut erholt zu haben. Coach Anderer musste sein Team aufgrund der personellen Situation auf sechs Positionen umstellen, doch der SVE übernahm von Beginn an die Initiative. „Wir haben das in der ersten Halbzeit wirklich gut gemacht“, sagte Anderer. Die Räume wurden eng gehalten, der GVO fand kaum zur Entfaltung. „Es war eher Stückwerk, ein richtiges Spiel kam bei ihnen nicht zustande“, berichtete der SVE-Trainer.

Somit war die Führung der Gäste nach 26 Minuten auch nicht unverdient. Niklas Scheide nutzte die Abstimmungsprobleme zwischen gegnerischem Torwart und Verteidiger – und umkurvte den Schlussmann zum 1:0. „Zur zweiten Halbzeit haben wir uns dann vorgenommen so weiterzumachen“, so Anderer. Doch was er sah, gefiel ihm nicht wirklich.

„Wir haben nur noch im Raum verteidigt, versucht die Passwege zuzustellen, anstatt aggressiv auf den Ball zu gehen.“ Die Hausherren erhöhten den Druck, für Wiefelstede ergaben sich Konterchancen. „Wenn wir die etwas clever ausspielen, machen wir vielleicht das zweite Tor und sorgen für die Vorentscheidung“, ärgerte sich Mario Anderer. Doch wie schon beim Derby eine Woche zuvor, fiel der Ausgleich. Mathias Brandes tauchte allein vor SVE-Keeper Tammo Rothe auf und traf. Fünf Minuten vor dem regulären Ende war es dann Lasse Dworczak, der nach einer Ecke am zweiten Pfosten zum Heimsieg einköpfte. Am Ende habe, so Anderer auch ein wenig die Kraft gefehlt, da nur drei angeschlagene Spieler auf der Bank saßen. Der Coach lobte aber: „Wir haben leidenschaftlichen Fußball gespielt, ein Unentschieden wäre vielleicht verdient gewesen.“

FC Rastede - VfL Wildeshausen 0:5 (0:1). Gegen den neuen Bezirksliga-Tabellenführer aus Wildeshausen hatte der FC am Ende keine Chance. Dabei zeigten die Gastgeber im ersten Abschnitt in der Verteidigung eine gute Leistung. „Wir haben mit unserer defensiven Grundordnung gut angefangen“, berichtete Rastedes Trainer Jens Wolters.

Doch ausgerechnet kurz vor der Pause gingen die Gäste durch Maximilian Seidel (43. Minute) in Führung. Robin Ramke erhöhte in der 57. Minute auf 2:0 – danach stellte Wolters um. Wildeshausen nutzte dabei die größer werdenden Lücken und stellte durch Sascha Görke (67./70.) und Robin Ramke (89.) auf 5:0. „Wir wurden für unser Risiko eiskalt bestraft. Der VfL war taktisch und technisch besser“, sagte Wolters, der nach den vielen Gegentore alles andere als zufrieden war.

„Insgesamt war es schon enttäuschend“, gestand er. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen“, so Wolters und forderte von seinem Team eine Reaktion in den nächsten Begegnungen: „Ein guter Fußballer lernt aus seinen Niederlagen.“ In der Tabelle stehen die Rasteder mit acht Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Ammerländer am 23. November zum Heidmühler FC.

Sönke Spille
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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