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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wiefelsteder in der Halle nicht zu stoppen

16.01.2017

Rastede Mit Ruhe in den entscheidenden Phasen haben sich die Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede den Titel bei den Ammerländer Hallenfußball-Meisterschaften gesichert. In Rastede baute der Bezirksligist seinen Rekord aus und gewann die Trophäe bereits zum neunten Mal. Im Endspiel setzten sich die Wiefelsteder 2:1 gegen Kreisligist FSV Westerstede durch.

Akteure

Bester Spieler Hergen Fröhlich (FSV Westerstede)

Bester Torwart Daniel Schöning (TuS Westerloy)

Schiedsrichter Niklas Grönitz (SSV Jeddeloh), Marco Hecht (TV Metjendorf), Sven Teichmann und Ralf Meinold (beide SV Friedrichsfehn)

Bei der Siegerehrung bedankte sich Dieter Tempel, Vorsitzender des NFV-Kreis Ammerland, für faire und spannende Spiele.

Mario Anderer aus dem Wiefelsteder Trainerteam benötigte nach dem hochspannenden Finale ein paar Minuten, um die richtigen Worte zu finden. Zunächst hatte Johannes Schneider den SVE in Führung gebracht, ehe Leon Janßen kurz darauf ausglich. Dann blieb die Partie lange offen, beide Teams standen defensiv gut. Die beste Gelegenheit zur Führung hatte FSV-Spieler Michel Piepers, doch sein Schuss prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück. Als die meisten Zuschauer schon mit einem Neunmeterschießen rechneten, schlug Wiefelstedes Niko Heibült mit einem satten Schuss zum Siegtreffer 40 Sekunden vor dem Ende zu.

„Es war einfach überragend, was die Jungs hier heute gezeigt haben“, freute sich Anderer, während sein Team aus dem Jubeln fast nicht mehr herauskam. Für FSV-Trainer Rene Koopmann war das Turnier trotz der Finalniederlage ein großer Erfolg: „Hätte mir vor der ersten Partie jemand gesagt, dass wir den zweiten Platz machen, hätte ich das sofort so unterschrieben. Am Ende überwiegt nach einem Finale auf Augenhöhe die Freude über Platz zwei dem Gefühl der Niederlage.“

Den dritten Platz sicherte sich Oberligist SSV Jeddeloh. Im Neunmeterschießen gewannen die Kicker vom Kanal gegen den VfL Edewecht. Zuvor waren die Jeddeloher in einer unglaublichen Schlussphase am späteren Titelträger gescheitert. Nach Treffern von Henning Röbke und Jan Vranken führten die Wiefelsteder früh mit 2:1. Keven Oltmer hatte für den SSV getroffen. Danach waren die Jeddeloher feldüberlegen, kamen jedoch kaum zu klaren Torchancen. Erst als Wiefelstedes Timon Sylvester in der Schlussphase für Ballwegschlagen eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe bekam, fiel 13 Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleichstreffer von Shaun Minns. Die Wiefelsteder gaben sich jedoch nicht auf und kamen nur sieben Sekunden später erneut durch Röbke zum Siegtreffer.

„Das Spiel hat uns das nötige Selbstvertrauen gegeben, um den Titel zu gewinnen“, erklärte Anderer. Auf der Jeddeloher Bank war Trainer Thomas Schuhknecht unzufrieden damit, wie sein Team in Überzahl noch den späten K.o. hinnahm. „Da darfst du dann nicht mit allen Spielern so nach vorne stürmen“, haderte Schuhknecht.

Im anderen Halbfinale brachten Treffer von Hergen Fröhlich und Piepers den FSV Westerstede ins Endspiel. Zwar gingen die Edewechter durch Bujar Ramadanovski in Führung, brachten den Vorsprung aber nicht über die Zeit. Mit dem vierten Platz zeigte sich VfL-Trainer Wolfgang Piepenburg zufrieden. „Wir haben uns im Turnierverlauf immer weiter gesteigert. Auch im Halbfinale waren wir nicht chancenlos“, erklärte er. Im Viertelfinale hatte Ramadanovski sein Team mit zwei späten Treffern gegen den FC Rastede noch ins Neunmeterschießen gerettet. Dort brachte ein Fehlschuss von Fahad Al-Qaraghuli die Löwen ins Hintertreffen.

In der Vorrunde hielten sich die Überraschungen in Grenzen. Oberligist Jeddeloh sowie die Bezirksligisten Wiefelstede und Rastede setzten sich souverän mit je drei Siegen als Gruppenköpfe durch. Dahinter schnappten sich der VfL Bad Zwischenahn, der TuS Westerloy (kurzfristig für den TuS Petersfehn ins Starterfeld gerückt) und Edewecht die weiteren Startplätze für die K.o.-Phase.

Überraschend deutlich siegte Westerstede mit drei Siegen in Gruppe A. In der von Rainer Zörgiebel aus dem Lehmder Organisationsteam im Vorfeld so betitelten „Todesgruppe“ kam zudem der SV Friedrichsfehn aus der Kreisklasse aufgrund des besseren Torverhältnisses weiter. Lehmden hatte mit 4:4 Toren und vier Punkten nur einen Treffer weniger erzielt als der SVF (5:5). Punktlos verabschiedete sich hingegen Titelträger TV Metjendorf bereits in der Vorrunde.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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