• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

DSC-Läufer machen Tempo im Wildenloh

14.11.2017

Wildenloh Sauber kam am Sonntag beim „Lop dwasch dörn Wildenloh“ wohl keiner ins Ziel: Der viele Regen am Samstag hatte große Teile der Strecke in eine Matschtrasse verwandelt. Dennoch hatten die meisten Läufer Spaß. Allen voran die Organisatoren des Team Laufrausch und die Läufer des DSC Oldenburg.

Der DSC feierte auf der Mittelstrecke einen sogenannten Sweep: Der Club belegte das komplette Podium. Vom Start weg setzte sich Leonard Hartung bei seinem ersten Crosslauf seit mehr als vier Jahren an die Spitze und fuhr nach 3200 Metern in 12:31 Minuten einen Start-Ziel-Sieg ein. Der Medizin-Student, der seit einigen Jahren in Nordrhein-Westfalen lebt und (mal mehr, mal weniger) trainiert, hatte aber wieder Spaß am Laufen: „Der Lauf war schon ganz gut. Da ist aber noch Luft nach oben.“

Hartung wurde zunächst von Salman Ibrahim Salaad verfolgt, der aber schon nach einer halben Runde abreißen lassen musste und schließlich zunächst vom DSC-Talent Jan de Vries (13:08) und kurz vor Schluss auch noch vom für den DSC startenden NWZ-Volontär Mathias Freese (13:24) überholt wurde. Im Zielsprint konnte er Manfred Siebert-Diering vom Team Laufrausch (13:28) grade noch so auf den zeitgleichen Platz fünf verdrängen.

Auf Rang sieben kam Korbinian Germer vom SVE Wildenloh, der in 13:45 Minuten dritter Jugendlicher war. Auf Platz 19 lief Kermit Schleppegrell vom SSV Gristede (16:09). Erik Weerts und Christian Weerts landeten wenige Sekunden später auf den Rängen 23 und 24. Henrik Fortmann und Maik Brehmer (beide SSV Gristede) brauchten auf den Plätzen 29 und 30 ganz genau 17 Minuten.

Die Organisatoren des Team Laufrausch freuten sich indes über einen neuen Teilnehmerrekord: 270 Sportler gingen auf die vier angebotenen Strecken im Wildenloh. „Fast 100 mehr als im Vorjahr. Wir kommen da schon fast an organisatorische Grenzen“, gestand Eilert Hustede. Am Sonntag ging aber noch alles gut – „und 30 Leute mehr kriegen wir schon noch unter“, ergänzte Hustede.

Auch über das Wetter und die Streckenbeschaffenheit freute er sich: „Vom Regen sind wir fast verschont geblieben“, sagte er mit Blick auf den verregneten Samstag. Die daraus resultierende matschige Strecke sah er – mit Blick auf die wenigen zu überwindenden Höhenmeter – durchaus positiv: „So sind wir wenigstens ein richtiger Crosslauf.“

Auch auf der Langstrecke sah es nach einem Kilometer noch so aus, als könnte der DSC einen Dreifachsieg feiern – doch die Zurückhaltung der Konkurrenten hatte bald ein Ende. Nach etwa drei von neun Kilometern erhöhten der spätere Sieger Tesfameal Weldeab (Team Laufrausch, 35:18) und Dennis Osterfeld (LC Wechloy, 35:27) das Tempo und setzten sich von der großen Führungsgruppe ab.

Auf den dritten Platz lief der Friedrichsfehner Henning Hoffmann in 36:10 Minuten. Er hatte einige Jahre in Hamburg gewohnt und ist Anfang des Jahres ins Ammerland gezogen. „Die Gegend hier hat schöne Läufe“, sagte Hoffmann.

DSCer Janno Meenken (36:52) kam letztlich als Vierter ins Ziel, seine Teamkollegen Norman Ihle und Mathias Freese wurden Siebter und Neunter. Auf den zehnten Platz lief Josef Germer vom SVE Wildenloh (39:02).