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Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29
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Dreieck Ahlhorner Heide
Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29

NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Über Stock und über Stein

09.04.2019

Winkel „Dieses Rodeo hat nichts mit Pferdesport zu tun“, stellt Michael Roßkamp gleich zu Beginn des Gespräches mit der NWZ klar. Denn obwohl es durchaus darum gehe, möglichst lange im sprichwörtlichen Sattel zu bleiben, drehe sich doch alles um Maschinen. Genauer gesagt um geländegängige Motorräder.

Diesen Samstag, 13. April, wird sich der Acker auf dem Grundstück von Roßkamps Eltern in einen Motocross-Spielplatz verwandeln, wenn die fünfte Auflage des Winkelrodeos beginnt. „Eigentlich war der Termin der Veranstaltung bisher immer im Oktober. Wir haben uns aber entschieden, unser Rodeo ins Frühjahr, auf den Beginn der Saison zu verlegen“, berichtet Tim Schneider, der mit Roßkamp dem Organisationsteam der Veranstaltung angehört.

Das Winkelrodeo

Das Winkelrodeo wird vom gleichnamigen Verein veranstaltet und findet am Samstag, 13. April, in der Aper Bauerschaft Winkel, Steinkampstraße 5, statt.

Wer will, kann bereits am Freitag, 12. April, ab 17.30 Uhr, in Winkel anreisen und auf dem Veranstaltungsgelände campen.

Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr. Das freie Fahren ist bis 16 Uhr möglich. Danach können Fahrer im Prolog, einem Kopf- an- Kopf-Rennen, antreten.

Bilder und Videos findet man über den Instagram-Account @winkelrodeo

Die Anmeldungen für interessierte Motocross-Fahrer und weitere Infos gibt es auf der Homepage zur Veranstaltung im Internet.

    www.winkelrodeo.de

Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen für das Event, das in der Region wohl einzigartig ist. „Warum ich mir die ganze Arbeit antue? Das ist eine gute Frage“, sagt Michael Roßkamp, der selber das ganze Jahr auf Trainingsstrecken unterwegs ist, wenn er die Zeit dazu findet. „Es ist schon ein irres Gefühl, wenn 50 PS an dir reißen, während du auf der Strecke bist und versuchst, auf den Baumstämmen oder an den extremen Steigungen die Balance zu halten“, berichtet der 46-Jährige. Das sei alles andere als eine Spritztour.

„Ich habe gehört, dass einige Profifahrer eine bessere Kondition als Fußball-Nationalspieler haben“, sagt Schneider. Denn beim Fahren durchs Gelände oder auf einem Parcours werde der ganze Körper extrem beansprucht.

„Man ist nicht immer nur in der Vorwärtsbewegung, man wird permanent durchgeschüttelt und muss dabei sich selbst und das Motorrad ausbalancieren. Deshalb braucht man auch eine extrem hohe Konzentrationsfähigkeit, um diesen Sport ausüben zu können“, erklärt der 42-Jährige.

Und genau darum geht es auch beim Winkelrodeo: „Auf unserem Parcours treten die Fahrer nicht gegeneinander an. Man meldet sich für ein freies Training an, kann dann mit seiner Maschine auf die Strecke und sich an den Hindernissen versuchen“, erklärt Roßkamp das Prinzip. Dabei sei die Mehrzahl der Hindernisse (Rampen, Baumstämme, Betonhindernisse und Reifenstapel) für alle Teilnehmer fahrbar. „Wir wollen die Fahrer herausfordern, nicht überfordern“, erklärt Schneider.

Erst am späten Nachmittag gibt es dann gegen 16 Uhr den sogenannten Prolog. „Das ist eine Art Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem zwei Fahrer gegeneinander antreten können“, erklärt Schneider. Bei diesem Wettkampf gibt es auch Preise zu gewinnen.

Aber nicht nur für die Fahrer wird beim Winkelrodeo etwas geboten. Auch Besucher sollen auf ihre Kosten kommen. „Die meisten Zuschauer kommen natürlich, um sich die Fahrer auf dem Parcours anzusehen“, sagt Roßkamp. Deshalb würde das Helferteam derzeit auch an den Absperrungen aus Holzpaletten arbeiten. „Es muss schon eine gute Trennung zwischen Zuschauerraum und dem Bereich für die Fahrer geben. Die Teilnehmer fahren an einigen Stellen sehr nah am Publikum vorbei, da muss die Sicherheit gewährleistet sein“, erklärt Roßkamp.

Angeboten werden zudem verschiedene Getränke, Kaffee und Kuchen, Pommes, Bratwurst und Kartoffelpuffer. „Außerdem gibt es Motorräder von den Herstellern Harley und Beta zu sehen“, ergänzt Tim Schneider. „Man kann die sogar Probe fahren, wenn man will.“

2018 seien rund 1000 Besucher zu der Veranstaltung gekommen. „Wir hoffen, dass wir das dieses Mal auch schaffen und vielleicht noch etwas zulegen können“, sagt Roßkamp, der auch die nächsten Tage noch mit dem Aufbau beschäftigt sein wird. „Zum Glück haben wir viele Helfer, die mit anpacken, sonst würden wir das hier nicht auf die Beine stellen können“, freut sich der 46-Jährige und greift zum Akkuschrauber, um weiterzuarbeiten, damit alles rechtzeitig fertig wird.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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