• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Grasbahn: Wo einst Tourenwagen starteten

06.08.2014

Rastede Die Rennstrecke hat sich seit Ende der 1960er Jahre nicht verändert. Auch das Fahrerfeld war seinerzeit schon hochkarätig besetzt. Während damals aber noch Formel-V- und Tourenwagen ihre Runden im Rasteder Schlosspark drehten, starten mittlerweile Motorräder und seit einigen Jahren auch Quads beim Grasbahnrennen.

Das Programm auf einen Blick

Das 50. Internationale Grasbahnrennen wird am Sonnabend und Sonntag, 9. und 10. August, auf dem Turnierplatz im Schlosspark ausgetragen. Das Programm im Überblick:

Sonnabend:
 ab 12.30 Uhr: Lauf zur Europäischen Veteranen Langbahn Serie
 ab 12.30 Uhr: Freies Training der Fahrer der internationalen Lizenzklassen und der Quadklasse

Sonntag:
ab 9 Uhr: Freies Training
 ab 10.45 Uhr: Pflichttraining
 ab 13 Uhr: Fahrervorstellung
 ab 13.30 Uhr: Rennen der Klassen B-Lizenz Solo 500 ccm, I-Lizenz Solo 500 ccm, I-Lizenz Seitenwagen sowie Rennen um den ADAC-Goldhelm

    www.rastederac.de

Anlässlich des 50. Internationalen Grasbahnrennens, das am Wochenende ausgetragen wird (siehe Infokasten), erinnert der Vorsitzende des Rasteder Automobilclubs (RAC), Werner Schroer, an die Anfänge des Rennens.

Bereits 1952 hatten sich 25 Rasteder Motorsportfreunde zusammengefunden und sich als Ortsgruppe Rastede dem Motorsport-Club Oldenburg angeschlossen. Als dieser im März 1967 das 1. Rasteder Grasbahnrennen veranstaltete, stellten die Rasteder allein 40 der 85 Helfer.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Laufe der Zeit wurde der Wunsch nach einem eigenen Ortsclub größer. Am 9. Juni 1972 trafen sich schließlich 38 Clubkameraden im „Rasteder Hof“ und stimmten mehrheitlich für die Gründung des RAC. Zum 1. Vorsitzenden wählten sie Rolf Krämer. Vier Mitglieder der ersten Stunde gehören dem Club noch heute an: Adolf Ehlers, Hans Hundt, Reinhard Spielvogel und Gerold Würdemann.

„Anfangs gab es noch zwei Veranstaltungen in Rastede“, erinnert sich Schroer. Der MSCO richtete sein Grasbahnrennen im Mai aus, der neu gegründete RAC seines im Oktober. 1974 verabschiedeten sich die Oldenburger aus Rastede und veranstalteten ihre Rennen eine Zeit lang in Augustfehn.

Das Grasbahnrennen in Rastede erwarb sich im Laufe der Jahre in der Szene einen guten Ruf und stößt noch immer auf gute Zuschauerresonanz. „Im Schnitt haben wir 4000 bis 5000 Besucher“, sagt Schroer, der 2001 den Vorsitz des Clubs übernahm, selbst aber gar kein Bahnsportler ist. „Ich habe noch nie auf so einem Ding gesessen und auch noch nie Automobilsport betrieben“, verrät der 63-Jährige. Als kleiner Junge habe er aber begeistert die Speedway-Rennen auf der Viktoria-Kampfbahn in Oldenburg verfolgt.

Nachdem es Schroer beruflich nach Rastede verschlagen hatte und er 1980 in die Gemeinde gezogen war, begann er, sich im RAC zu engagieren. Erst verkaufte er Getränke, dann half er beim Bahnaufbau. Schließlich rückte er 1997 als 2. Vorsitzender in den Vorstand.

Die Teilnahme von Formel-V- und Tourenwagen war da schon längst verboten – aus Sicherheitsgründen. In der Anfangszeit der Rennen in Rastede hatten sich einmal zwei Formel-V-Wagen verhakt, einer flog in Richtung der Zuschauer. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Tragischer endete ein Motorradunfall 1999, als ein Streckenposten überfahren wurde.

„Das Thema Sicherheit hat für uns oberste Priorität“, sagt Schroer. Nicht erst seit den Unfällen. Die Kurvenbeobachter werden besonders geschult, die Sicherheitszone wurde im Laufe der Jahre vergrößert. Immerhin ist der Rundkurs in Rastede jener, auf dem die schnellste Zeit bei einem Grasbahnrennen gefahren wurde. Die Strecke gilt als Hochgeschwindigkeitskurs und als schnellste Grasbahn der Welt.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
Rufen Sie mich an:
04402 9988 2620
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.