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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Zu den German Open „für lau“

28.07.2009

WIEFELSTEDE /NUTTEL „Für lau“ zu den International German Open am Rothenbaum – das haben die Wiefelsteder Regionalliga-Spielerin Vivian Heisen (15) und ihre Freunde Luka (9) und Robin (12) Schu aus Nuttel in der vergangenen Woche geschafft – mit einem Kurzfilm zum Thema Tennis, den sie für den „Break Point Student Filmwettbewerb“ anlässlich des Turniers zum Thema Tennis eingereicht hatten.

Film in einer Woche fertig Sie schafften prompt Platz eins und durften so auch eine Woche lang umsonst die German Open und etwa Philipp Kohlschreiber und Robin Söderling bei der Arbeit sehen.

Bereits im Mai hatte Vivian Heisen die Ausschreibung im Internet entdeckt, überredete Luka und Robin, mitzumachen und innerhalb einer Woche war der „Film“ fertig. Eigentlich ist er eher eine Fotopräsentation mit dem Titel „Ein Traum, ein Ziel, ein Sieg“. Sie beschreibt die Entwicklung einer jungen Tennisspielerin, die unbedingt einmal am Rothenbaum spielen will. Und so mussten Robin und Luka die die Tennisspielerin in jüngeren Jahren spielen. „Die Fotos haben wir innerhalb von zwei Tagen gemacht, dann noch drei Tage den Film zusammenstellen“, beschreibt die 15-jährige Vivian die „Dreharbeiten“.

Spät vom Sieg erfahren

Im Juni war Einsendeschluss, aber erst am Donnerstag vor einer Woche hatten die Familien erfahren, dass die Kinder mit ihrem Film unter den ersten drei Gewinnern waren. Zu Beginn der German Open war dann Siegerehrung in Hamburg. Und die Filmemacher aus der Gemeinde Wiefelstede schafften Platz eins. „Wir hatten auch eine Führung in Bereiche gewonnen, in die man sonst nicht hineinkommt“, schwärmen die Kinder von ihrem Besuch in Hamburg, bei dem sie von den Eltern begleitet wurden. Ins Players Center aber durften die Eltern beispielsweise nicht mit.

Training mit Top-Spielern

Gewonnen hatten die drei auch eine Trainingseinheit mit den teschechischen Top-Spielern Lukas Dlouhy und David Skoch, die auch Vivian unheimlich viel Spaß gemacht hat. Schließlich will sie unbedingt Tennis-Profi werden und so fiel es ihr offensichtlich auch nicht schwer, das Thema für den Wettbewerbsbeitrag zu finden, denn den Traum, irgendwann am Rothenbaum zu spielen, hat die erfolgreiche Jugendspielerin natürlich auch.

In Weltrangliste etabliert

Sportlich hatte sie just nach nur 14 Tagen ihren zweiten Finaleinzug bei einem U18-Jugend-Weltranglistenturnier des Tennisweltverbandes ITF gefeiert. Vor rund 300 begeisterten Zuschauern bestritt sie an der Seite ihrer Doppelpartnerin Constanze Lotz das Endspiel in Mönchengladbach. Das niedersächsische Doppel spielt technisch auf hohem Niveau, verpasste allerdings nach einem fast fehlerfreien ersten Satz die Turniersensation. Am Ende entschied erneut der dritte Satz (6:2; 5:7; 6:10); es siegte das tschechische Doppel Maleckova/Zavodska. Auch im Einzel punktete Vivian über Weltranglistenspielerinnen wie die Nr. 257 Kimberly Cassar aus Malta und Spielerinnen aus Polen, den USA, Großbritannien und Tschechien. Somit hat sich Vivian nach einem nicht leichten Einstieg in der U18-Jugend-Weltrangliste etabliert.

Auf die Wettbewerbssieger von Hamburg sind die Eltern Silke und Lutz Heisen und Svenja und Michael Schu natürlich unheimlich stolz.

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