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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Zum Landesturnier wieder alles im grünen Bereich

27.04.2016

Rastede Mit dem Oldenburger Landesturnier im vergangenen Jahr verbindet Torsten Schmidt die wohl emotionalsten und intensivsten Erlebnisse. Seit fünf Jahren ist er Organisationsleiter der Reitveranstaltung, die stets Ende Juli auf dem Turnierplatz in Rastede ausgetragen wird. Und eines hat er in dieser Zeit gelernt: „Nass wird man immer. Unter den Armen oder auf dem Kopf. Entweder sind es 32 Grad oder wir haben Monsunregen“, sagte Schmidt am Dienstag bei einem Pressegespräch im „Zollhaus“.

Wer 2015 dabei war, weiß, dass der Turnier-Sonnabend – eigentlich stets der zuschauerstärkste Tag des Turniers – buchstäblich ins Wasser fiel. „Das war ein ganz schöner Schlag ins Kontor“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Die Folge: Der Platz wurde durch den Regen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass das zwei Wochen später geplante Grasbahnrennen abgesagt und die Anlage umfangreich saniert werden musste.

„Die Folgen der Wetterkapriolen sind nun weitgehend beseitigt“, sagt Schmidt und blickt mit dem Organisationsteam zuversichtlich auf die 68. Turnierauflage, die vom 19. bis 24. Juli stattfinden wird (siehe Infokasten).

An sechs Tagen mehr als 100 Prüfungen

Das 68. Oldenburger Landesturnier findet von Dienstag bis Sonntag, 19. bis 24. Juli, auf dem Turnierplatz in Rastede statt. An den sechs Turniertagen sind mehr als 100 Prüfungen in den Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren geplant. Erwartet werden rund 1000 Reiter mit mehr als 2500 Pferden.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Tickets können über Nordwest-Ticket im Internet bestellt und bequem zu Hause ausgedruckt werden. Auch in den Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket sind die Karten erhältlich. Am Dienstag und Mittwoch, 19. und 20. Juli, ist der Eintritt auf das Gelände für alle Besucher frei. Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben an allen Veranstaltungstagen freien Eintritt.

Ein Online-Spezial finden Sie unter www.nwzonline.de/landesturnier. Weitere Informationen auch unter

Ein Online-Spezial finden Sie unter www.nwzonline.de/landesturnier. Weitere Informationen auch unterwww.oldenburger-landesturnier.de

60 000 Euro kostet die Sanierung. Auf die Kostenverteilung hätten sich der Renn- und Reitverein Rastede als Turnierveranstalter und Verursacher der Schäden sowie die Residenzort Rastede GmbH als Verwalter des Platzes einvernehmlich geeinigt, sagte Schmidt. Die Arbeiten seien dabei umfangreicher ausgefallen als die eigentlichen Schäden es erfordert hätten, so dass „wir auch für die anderen Großveranstaltungen auf dem Turnierplatz einen guten Bodenaufbau haben“, sagte Robert Lohkamp, Geschäftsführer der Residenzort Rastede GmbH. Insgesamt sei eine Fläche von rund 10 000 Quadratmetern saniert worden.

Vorausgegangen war der Sanierung ein Bodengutachten. In der besonders stark in Mitleidenschaft gezogenen Schlosskurve sei danach eine eigens angefertigte Mischung aus Schlacke und Lava in den Untergrund eingebracht worden. Vor etwa drei Wochen – aufgrund des unbeständigen Wetters sei es nicht früher möglich gewesen – habe man nun den Rasen eingesät. „Man kann schon sehen, dass es wieder grün wird“, sagte Lohkamp. Der Saatbereich ist gegenwärtig noch abgesperrt, damit der Rasen wachsen kann.

Jan-Christoph Egerer, Vorsitzender des Renn- und Reitvereins, lobte die sachliche und sehr gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Gemeindeverwaltung bei der Beseitigung der Schäden. Dank eines erfreulicherweise guten Turnier-Sonntags sei der wirtschaftliche Verlust für den Verein minimal gewesen. Das Geschäftsjahr habe der Verein mit einem Minus von 200 Euro abgeschlossen. Bei einem verregneten Sonntag hätten es auch bis zu 70 000 Euro sein können. „Dafür brauchen wir Rücklagen, um so etwas zu verkraften“, sagte Egerer.

Frank Jacob
Rastede/Wiefelstede
Redaktion Rastede
Tel:
04402 9988 2620

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