Westerstede - Die lutherische Kirchengemeinde Westerstede will sich und ihr vielfältiges Gemeindeleben bei einem Kirchentag vorstellen: „Feuer und Flamme“ heißt das Motto des Festes für alle Generationen, das am Samstag, 24. Juni, von 10 bis 17 Uhr auf dem Westersteder Marktplatz und rund um die St. Petri-Kirche stattfindet. Eingeladen sind alle, auch diejenigen, die sich keiner Kirche verbunden fühlen.
Bereits am Vorabend des Kirchentags, am Freitag, 23. Juni, findet eine Veranstaltung mit Pastor Michael Kühn statt. Um 20 Uhr beginnt in der Kirche ein Gesprächsabend, in dessen Mittelpunkt etwas stehe, was heutzutage manchmal in Vergessenheit gerate: Dass Menschen eine Seele hätten. „Die Seele steht weiter für die Bereitschaft, groß vom Menschen zu denken und sein Geheimnis zu bewahren“, so Autorin Johanna Harberer, deren Buch über die Seele an diesem Abend unter anderem vorgestellt wird.
Mit einem Familiengottesdienst beginnt am Samstag ab 10 Uhr in St. Petri ein Familiengottesdienst in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten und dem Kindergottesdienst-Team. Auf der Bühne beim Rathaus gibt es anschießend musikalische Darbietungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Zum Mitmachen und Mitsingen für kleine Kinder und ihre Familien wird bei der „Musikalischen Weltreise“ eingeladen, die Susanne Werner von der Kreismusikschule Ammerland gestaltet. Ab 12 Uhr spielt die Schulband des Westersteder Gymnasiums „The Sane Insane“, ab 13 Uhr präsentieren Cornelia und Harald Kistner (Akkordeon) „Folklore, Musette und Volkslieder“ und ab 14.30 Uhr ist ein Sommersingen mit den Chören der St. Petri-Kirche und Kantorin Karin Gastell geplant. Mit einem Open-Air-Gottesdienst (ab 16 Uhr) endet die Veranstaltung.
Den ganzen Tag über gibt es auf dem Marktplatz und rund um die Kirche – so heißt es ferner – Stände mit Angeboten zum Mitmachen sowie Informationen über kirchliche Gruppen und Einrichtungen. Kinder können mit dem Verein „Bricks am Meer“ mit Lego bauen, mit Vertretern der Kunstschule Abraxas Bilder malen, Pfadfinder in ihren Jurten besuchen oder Spiele mit der Evangelischen Jugend absolvieren.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
