Metjendorf - Selbst Regen kann die Kinder Tammo, Paul, Tom, Lisa und Juli nicht davon abhalten, im Sand zu graben, um Sandburgen zu bauen. Der riesige Sandkasten, in dem die fünf Kinder an diesem Nachmittag aktiv sind, wird ein neuer Schulhofbereich der Grundschule Metjendorf. Aber auch der große Schulhof wird umgestaltet. Notwendig wird das durch einen Anbau, mit dem das Raumangebot erweitert wird. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrern, pädagogischen Personal und Elternvertretern, wurden Pläne erarbeitet, wie ein neuer Schulhof aussehen kann.
Umgestaltung des Hofes
Um die Um- und Neugestaltung möglichst schnell abschließen zu können, hat der Förderverein Grundschule Metjendorf, der sich ebenfalls an den Planungen beteiligt und Mittel aus dem „Leader“-Projekt der Europäischen Union beantragt. „Wir hoffen, dass wir im November einen positiven Bescheid erhalten werden, so dass Anfang nächsten Jahres mit der Umgestaltung begonnen werden kann“, sagt Vorsitzende Christine Wünker. Der Förderverein würde sich an der Gesamtsumme mit zehn Prozent beteiligen, die von der Gemeinde Wiefelstede auf 25 Prozent erhöht werden würde. Die restlichen 75 Prozent würden über das „Leader“-Projekt finanziert werden. Mit der Umgestaltung des Schulhofes soll ein großer Spielplatz entstehen, den es in dieser Ortschaft so nicht gibt und den Kinderwünschen gerecht werden soll. „Wir sind im Vorfeld durch alle Klassen gegangen und haben die Kinder nach ihren Vorstellungen befragt“, erzählt Schulleiterin Dr. Sandra Thom.
Viele Spielmöglichkeiten
So soll eine größere Seilbahn aufgebaut werden, ein Holzschiff zum Klettern und Entdecken animieren, ein Klettertunnel mit Turm und ein Geschicklichkeitsparcours entstehen. Der Bolzplatz darf nicht fehlen wie ein Bereich mit Bäumen und Sträuchern, um einen „verwunschenen Wald“ entstehen zu lassen.
Mit dem bisherigen riesigen Sandkasten, der in einem umschlossenen Innenhof des Schulkomplexes liegt, soll zukünftig auch was passieren. „Wenn die Baustelle abgeschlossen ist, werden noch Sitzbänke und Tafeln an den Wänden installiert“, so Thom. Da der Bereich gut beaufsichtigt werden kann, wird er von den Erst- und Zweitklässlern genutzt.
