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Rund 30 Obstbäume werden im Herbst auf dem Areal gepflanzt 600 Sträucher für Metjendorfer Blühwiese

Jens Schopp
Der Wall ist bepflanzt: Rund 600 Sträucher sind auf der neuen Wallanlage am Ole Karkpadd in Metjendorf jetzt von einer Gartenbaufirma gesetzt worden. BILD: JENS SCHOPP

Der Wall ist bepflanzt: Rund 600 Sträucher sind auf der neuen Wallanlage am Ole Karkpadd in Metjendorf jetzt von einer Gartenbaufirma gesetzt worden. BILD: JENS SCHOPP

Metjendorf - Die neue Blüh- und Streuobstwiese in Metjendorf nimmt Formen an. Jetzt haben Mitarbeiter einer Gartenbaufirma die aufgeschütteten Wälle bepflanzt. Rund 600 Sträucher seien gesetzt worden, wie Christian Schröder vom Bauamt der Gemeinde berichtet.

Und auch die Blühmischungen sind ausgesät worden. „Jetzt werden wir die Fläche erst einmal mit einem Bauzaun sperren, damit die Samen und Sträucher auch gut angehen können“, so Schröder. Sobald die Wege durch das Gelände erkennbar seien, wolle man das Areal wieder öffnen und für die Anwohner freigeben, berichtet Christian Schröder.

Auch sollen Schilder aufgestellt werden wie es schon am Hörner Diek geschehen sei. Auf ihnen soll zu lesen sein, was alles auf der Blühwiese wächst. „Die Schilder sind zurzeit in Arbeit“, weiß Christian Schröder.

Keine Freilauffläche

Er weist außerdem darauf hin, dass das Areal später nicht als Freilauffläche für Hunde dienen soll. Man dürfe die Ökoparzelle natürlich mit Hunden betreten, aber nur angeleint, so der Rathausmitarbeiter. Auf der rund 4600 Quadratmeter großen, brachliegenden Fläche soll eine mehrjährige Blüh- und Streuobstwiese mit circa 30 Obstbäumen entstehen. Der vordere Bereich soll mit Äpfeln zum Verzehr, der hintere Teil mit Bäumen bepflanzt werden, von denen sich heimische Tiere ernähren, hieß es bei der Gemeinde.

Die Obstbäume sollen im Spätherbst oder frühen Winter dieses Jahres im Rahmen einer gemeinsamen Pflanzaktion zusammen gesetzt werden. Dazu sind die Anwohner eingeladen. Die Gemeinde Wiefelstede sei sehr dankbar für das nicht selbstverständliche und ehrenamtliche Engagement von Heiko Ahlrichs, Ausbildungsberater für den Beruf Gärtner bei der Landwirtschaftskammer in Rostrup, der die Beschaffung der Bäume organisiert, zum Teil eigene Obstbäume stiftet und sich dazu bereit erklärt, die Obstbäume in den Folgejahren fachgerecht zu beschneiden.

Kosten: 28 000 Euro

Insgesamt solle die Ökoparzelle sehr extensiv gepflegt werden, kündigte Christian Schröder an. Zweimal im Jahr solle sie gemäht werden. Die Wälle seien übrigens nicht mit der Blühmischung eingesät worden. Dort werden nur die Sträucher grünen.

Die Gesamtkosten zum Anlegen der Öko-Wiese von rund 28 000 Euro trägt die Gemeinde Wiefelstede.

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