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Mini-Handball in Augustfehn Trainer für die jüngsten Sportler gesucht

Erhard Drobinski
Ball im Blick: Bei den jüngsten Handballspielern in Augustfehn wird früh damit begonnen, die Grundlagen zu vermitteln.

Ball im Blick: Bei den jüngsten Handballspielern in Augustfehn wird früh damit begonnen, die Grundlagen zu vermitteln.

Erhard Drobinski

Augustfehn - Sie fängt die ihr zugeworfenen Bälle schon sehr gut, geht auch an die Kreislinie und schließt mit einem Wurf erfolgreich ab. Die achtjährige Henriette gehört in der Trainingsgruppe der Handball-Minis des TuS Augustfehn zu den Kindern, die bereits einige technische Dinge dieses Spiels erlernt haben.

Wie einige der anderen Kinder, die in der Sporthalle an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Augustfehn jeden Dienstagnachmittag hier trainieren, waren es auch bei ihr Familienangehörige, die sie zu diesem Sport brachten. „Vor einigen Jahren fehlte uns bei den Spielen noch eine Person. Henriette war mit ihrer Schwester, die auch Handball spielt, hier vor Ort. Wir haben sie dann mit vier Jahren mitspielen lassen“, erzählt Karina Glaubke, neben Wiebke Ruseler-Hemken Trainerin dieses Kreises. „Jetzt im Mai komme ich in die nächste Gruppe“, erzählt Henriette. Sie wird auf jeden Fall beim Handball bleiben. „Ich spiele gern auf dem Feld, weil mir das Werfen am meisten Spaß macht.“

Grundlagen lernen

Für die jungen Kinder bei den „Minis“ steht aber nicht nur das Spiel im Mittelpunkt. „Wir vermitteln hier auch Grundlagen wie das Werfen, das Fangen, aber auch Teamgeist und Zusammenspiel“, so Wiebke Ruseler-Hemken. „Koordinierende Handlungen werden gestärkt.“ Sie trainiert die jüngsten Handballer im Verein bereits seit zehn Jahren, seit neun Jahren zusammen mit Karina Glaubke. „Die Minis sind die Grundlage für die Handballmannschaften im Verein. Vor einigen Jahren hatten wir dabei eine Flaute. Das macht sich jetzt dadurch bemerkbar, dass wir sowohl bei den Mädchen als auch den Jungen keine A-Jugend-Mannschaft haben. Sonst sind wir in allen Altersklassen vertreten.“

Beide werden Ende April von ihren Posten zurücktreten. „Wir schaffen es aus persönlichen Gründen nicht mehr“, erklärt Wiebke Ruseler-Hemken. Einen möglichen Nachfolger haben sie vielleicht gefunden, gesucht werden noch ein bis zwei Personen. „Sie müssen Spaß an der Arbeit mit Kindern und auch Ahnung vom Handball haben“, führt Karina Glaubke dazu aus. Interessen können gern bei den Trainingsstunden hospitieren, sich das anschauen. Und beide Trainerinnen sind bereit, auch zukünftig mit Rat zur Seite zu stehen. Aber wichtig ist es schon, diese Grundlagenarbeit für den Sportverein zu erhalten. Der Handball ist beim TuS Augustfehn die zweitgrößte Sparte.

Freude an der Sache

Für die Kinder auf dem Spielfeld geht es um die Freude an der Sache, auch wenn einiges noch nicht so klappt. Die sechsjährige Nantke ist jetzt fast ein Jahr dabei. „Es gefällt mir gut und macht auch viel Spaß. Ich will dabeibleiben.“ Ähnlich begeistert ist auch Jonas. Der Achtjährige spielt heute im Tor. „Ich habe schon Angst, dass ich einen Ball ins Gesicht bekomme“, gibt er zu. Das ist aber nicht passiert. Tanje, sechs Jahre alt, ist erst seit vier Monaten dabei. In einer Trainingsgruppe lernt sie an diesem Nachmittag, Bälle gegen die Wand zu werfen und die Abpraller wieder aufzufangen. Begleitet werden sie dabei auch durch Lena. Sie hat bei den Minis das Handballspielen erlernt und ist heute als 14-Jährige unter anderem Trainerin der E-Jugend. Hier pfeift sie bei den Unterrichtseinheiten, weil sie auch möchte, dass diese Gruppe erhalten bleibt. Wie auch einige Eltern, die an den Nachmittagen die Arbeit unterstützen.

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