• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland

Mit Rad und Schiff auf Tour

23.07.2014

Exakt 203 Kilometer in den Beinen haben in diesem Jahr die Teilnehmer der Radwerbefahrt zur Bad Zwischenahner Woche. Am Freitagmorgen aufgebrochen, führte die von Reinhard Flohr, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Bad Zwischenahner Woche, in wochenlanger Kleinarbeit akribisch ausgearbeitete Route die Repräsentanten aus Rat, Verwaltung und Gesellschaft in diesem Jahr auch über die Grenze: In den niederländischen Gemeinden Oldambt/Winschoten, Vlagtwedde/Sellingen, Ter Apel und Klazienaveen übermittelten die Teilnehmer stellvertretend den Bürgermeistern die Einladungen zu einem Besuch der 39. Bad Zwischenahner Woche (13. bis 17. August). Aber auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim machten die Radler und Begleitfahrzeuge Station.

Eine Unterlage aus Gesetzesblättern, zwei Gipshände mit einem Zauberwürfel und auf diesem Symbole der Rechtssprechung – mit diesem Werk hat die Bad Zwischenahnerin Alina Schröer beim Kunstwettbewerb des Oberlandesgerichts Oldenburg den ersten Platz der Klassenstufen 11 und 12 gewonnen. Die Schülerin des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht hatte sich an dem Wettbewerb „Justitia: Streit und Schlichtung! Wie stellst du dir Justitia vor?“ teilgenommen. Aufgerufen waren Schüler aus allen Jahrgangsstufen. Eine Jury, besetzt mit dem Zwischenahner Künstler Puck Steinbrecher, OLG-Präsident Dr. Gerhard Kircher, Dr. Michael Brand (Oldenburgische Landschaft) und Gaby Schneider-Schelling (Chefin vom Dienst der NWZ), hatte alle eingehenden Kunstwerke gesichtet und bewertet. Für die Gewinner der drei Stufen gab es jeweils 100 Euro für die Klassenkasse. Zu sehen sind die Kunstwerke bis zum 12. September im Oberlandesgericht Oldenburg.

Alle zwei Jahre unternimmt der Gewerbeverein Ofen und umzu eine Bus-, Bahn- oder Schifffahrt. In diesem Jahr ging es nach Ostfriesland zu einer Fahrt auf dem Ems-Jade-Kanal. Im Auricher Hafen legte das Schiff „MS Stadt Aurich“ Richtung Emden ab. Bei sonnigem Wetter ging es durch die ostfriesische Landschaft, links und rechts Felder und Wiesen. Viele Brücken mussten gehoben werden. Aber auch Interessantes war zu sehen, wie Werften, Aalräuchereien und im Raum Ihlow das Auto-Recyclingswerk mit Unmengen gestapelter Schrottfahrzeuge. Nach der Schleuse Rahe verließ die Gesellschaft das Schiff zum Grillbüfett.

Im Unterricht hatten die Kinder der dritten Klassen A und B der Grundschule in Ofen bereits erfahren, wie mit Kerzen umzugehen oder wie ein Notruf abzusetzen ist, falls es mal erforderlich werden sollte. Themen waren unter anderem „das Verbrennungsdreieck“ und „Feuerlöschen“. Was liegt da zur Abrundung der Thematik näher, als die Profis von nebenan zu befragen? Von der Freiwilligen Feuerwehr Ofen – das Gerätehaus liegt gleich gegenüber der Grundschule – erklärten sich eine Kameradin und vier Kameraden bereit, mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zum Unterricht zu kommen. In der dritten und vierten Stunde standen Sabrina Behrends, Alexander Fricke, Torsten Diedrichs, Ben Junge und Frank Poppen mehr als 40 Kindern Rede und Antwort. Dazu wurden jeweils die passenden Gerätschaften von den Fahrzeugen geholt und so weit möglich von den Kindern selber einmal ausprobiert. Ein Spaß für die Schüler, Lehrer und Kameraden bei schweißtreibenden Temperaturen. Glücklicherweise gehört auch ein Druckbelüfter zum Arsenal der Feuerwehr. Das Gerät zum Belüften von verrauchten Räumen kann auch genutzt werden, um eine ordentlich erfrischende Brise zu erzeugen...

Die Karl-Jaspers-Klinik (KJK) hat zum zweiten Mal das BUND-Gütesiegel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland als „Energiesparendes Krankenhaus“ verliehen bekommen. Im Vergleich zu 2007 hat die Fachklinik in Wehnen ihre klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zusätzlich um fast ein Drittel reduziert. Zuvor hatte die Klinik das Gütesiegel bereits für fünf Jahre getragen, weil sie verschiedene bauliche und technische Einsparmaßnahmen ergriffen hatte und dadurch weniger Energie benötigt als andere ähnlich große Kliniken. Heute vermeidet die Einrichtung weitere 952 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Das entspricht 29,8 Prozent weniger klimaschädliche Emissionen. „Eine so deutliche Absenkung in einer für den Klimaschutz bereits ausgezeichneten Klinik zu erreichen, ist bundesweit einmalig und zeigt, welchen deutlichen gesellschaftlichen Beitrag die Fachklinik leistet“, lobte Günther Bauermeister, Vorstandsmitglied des BUND-Landesverbands Niedersachsen, der gemeinsam mit Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND Berlin die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde an die KJK überreichte. Landessozialministerin Cornelia Rundt, die aus Anlass des Spatenstichs für die neue Jugendforensik zu Gast in der Karl-Jaspers-Klinik war, zeigte sich von der nachhaltigen ökologischen Verantwortung der KJK sehr beeindruckt und gratulierte zur Verleihung des Siegels.

Und noch einmal Karl-Jaspers-Klinik: Seit zwei Jahren können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig ihr Blut während der Arbeitszeit spenden. Unterstützt von Gesundheits- und Krankenpflegern der Klinik bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zweimal im Jahr eine Blutspende-Aktion an. Besonders in den Ferienmonaten sind Blutkonserven rar, und daher muss der Nachschub gesichert sein. Deshalb wurden die Mitarbeiter kurz vor den Sommerferien noch einmal zur Ader gelassen. Und auch die vierte Aktion hatte wieder eine gute Beteiligung. Bereits am Nachmittag zeichnete sich ab, dass sich die Zahl der Spender zwischen 80 und 100 einpendelte. Nach der Blutspende konnten sich die KJK-Mitarbeiter – passend zum warmem Wetter – am Grillbüfett der hauseigenen Küche stärken.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.