Rastede - Die Rugbyspieler der Northern Lions haben in der Verbandsliga-Nord einen Lauf: Die Spielgemeinschaft des FC Rastede und des SC Varel konnte am Sonntag bei den Crusaders Cloppenburg mit 46:12 (29:0) den dritten Sieg im dritten Spiel feiern. „Das vermeintlich deutliche Ergebnis täuscht aber über einige Schwächephasen in unserem Spiel hinweg“, gab Lions-Teammanager Hans-Hermann Ammermann zu.
Verteidigung hält stand
Der Tabellenführer tat sich in Cloppenburg zunächst schwer. Auch die frühe Führung durch Marius Wacker (12. Minute) brachte nicht die nötige Sicherheit. Immer wieder schlichen sich technische Mängel ein. Die Crusaders erkannten ihre Chance und setzten sich fast für 20 Minuten in der Spielhälfte der Lions fest – jedoch ohne Punkterfolg. „Das lag an unserer sehr guten Verteidigung. Wir haben nicht nur starke Tacklings gesetzt, sondern auch durch gute Kommunikation und Raumaufteilung fand Cloppenburg kaum Lücken“, lobte Ammermann. Stattdessen punkteten die Lions aus der eigenen Dreiviertel-Reihe durch Michael Alberto zum 12:0. Bis zur Pause bauten Markus Busch, erneut Alberto und Dennis Saathoff den Pausenvorsprung auf 29:0 aus.
Kurz nach der Pause gelang Alberto nach Versuch und Erhöhung das 36:0 (43.). Doch ganz aufgegeben hatten sich die Gastgeber nicht. In der 61. und 62. Minute konnten die Crusaders mit zwei Versuchen und mit einer gelungenen Erhöhung auf 36:12 verkürzen. Den Sieg ließen sich die Lions aber nicht mehr nehmen. Zwei Versuche von Busch und Julius Henrici sorgten für den 46:12-Endstand.
Drei Wochen Pause
„Bis zum schweren Auswärtsspiel in drei Wochen in Wismar gegen die Freibeuter wartet auf uns noch einiges an Arbeit“, waren sich Radu Dragomir und Claas Ammermann aus dem Lions-Trainerteam einig: „Bis dahin stehen uns hoffentlich auch wieder einige der verletzten Spieler zur Verfügung, um dem Spiel noch weitere Impulse zu verleihen.“
