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Jugendzentrum Ocholt Gleis 9 ¾ lädt zur Rallye ein

Hildburg Lohmüller

Ocholt - „Mit frischen Ideen starten wir in den Februar“, erzählt Tina Henkensiefken, während sie mit Ariane Droste kreativ tätig ist. Die 31-Jährige ist gemeinsam mit Björn Brünjes und René Pastoor Mitglied im Leitungsteam des Ocholter Jugendzentrums „Gleis 9 ¾“ und kümmert sich auch um die Homepage, die sie gerade auf den neuesten Stand gebracht hat.

Alles ehrenamtlich!

Ocholt

Vor Corona wären stets zwischen 25 und 35 Kinder und Jugendliche im Jugendzentrum Ocholt gewesen, um an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen oder sich mit Freunden zu treffen. „Seit fast einem Jahr ist unser Jugendzentrum coronabedingt geschlossen. Wir werden wohl wieder bei Null anfangen“, blickt die junge Frau voraus.

Aktion Gewinnspiel

Mit einer aktiven Rallye ist am vergangenen Sonntag ein neues Angebot des Jugendzentrums „Gleis 9 ¾“ gestartet. Tina Henkensiefken und Ariane Droste haben ein Windlicht versteckt, das von den Kindern und Jugendlichen gefunden werden soll. Wichtig ist der Buchstabe, der sich auf dem Glas befindet. „Einen Hinweis, wo das Glas versteckt ist, erfahren die Teilnehmer auf der Homepage oder auf der Facebookseite des Jugendzentrums“, erklärt die Leiterin das Vorgehen.

An den kommenden Sonntagen wird jeweils ein weiteres Glas versteckt und der Fundort online bekanntgegeben. Das aktuelle Glas bleibt immer für eine Woche im Versteck, so dass die Kinder und Jugendlichen bis zum darauffolgenden Samstag Zeit haben. Die Aktion läuft bis zum 28. Februar. Das gesuchte Wort setzt sich aus den einzelnen Buchstaben zusammen. „Das Lösungswort muss notiert werden und bis zum 7. März in den roten Postkasten beim Gleis 9 ¾ eingeworfen werden“, beschreibt die 31-Jährige die Aktion. Unter allen Einsendungen verlost das Jugendzentrum drei gleichwertige und großartige Geschenke. „Und alle – ob Gewinner oder nicht – haben Spaß und frische Luft gehabt.“

Familienkino

Fernsehen, Video, YouTube, Netflix – das Angebot auf dem heimischen Sofa ist groß: „Unsere Idee ist: Ich gehe raus ins Kino“, macht Tina Henkensiefken neugierig auf das weitere Angebot im Jugendzentrum.

Für den Februar stehen verschiedene Filme im Angebot. „Wir haben einen großen Raum, den wir als gemütlichen Kinosaal hergerichtet haben, und mit Surround Anlage und Beamer sämtliches Equipment. Die Teilnehmer brauchen nur den Startknopf drücken.“ Die Reservierung laufe über das Online-Portal. Die Familien können wählen, ob sie Getränke und Essen mitbringen oder Popcorn und/oder Softgetränk dazu buchen. „Mit der Stadt Westerstede ist dieses Angebot abgesprochen, die Corona-Maßnahmen müssen natürlich befolgt werden.“ Die ersten Termine sind bereits reserviert.

Kalendererfolg

Für Hoffnung und Begeisterung habe die erste Aktion im Dezember gesorgt: „Der begehbare Adventskalender war ein voller Erfolg. Wir hatten unter dem Abdach weihnachtlich dekoriert. Die Kinder und Jugendlichen konnten täglich eine Tür vom Schrank öffnen“, freut sich Tina Henkensiefken über die Resonanz. Das ehrenamtlich tätige Leitungsteam habe das Jahr nicht ohne eine schöne Aktion ausklingen lassen wollen – so sei die Idee mit dem begehbaren Adventskalender entstanden.

Bestückt hätten sie den Adventskalender mit Süßigkeiten, Weihnachtsgeschichten, Ausmalbildern, Seifenblasen, Experimente für Kinder und Basteltüten. Zwischen 40 und 60 Kinder hätten sich jeden Tag auf den Weg zum Jugendzentrum gemacht. Auch der Weihnachtsmann hatte einen Briefkasten aufgehängt, in dem die Kinder ihre Briefe einwerfen konnten. Positive Rückmeldungen und kleine Danke-Aufmerksamkeiten für das Team sei eine große Bestätigung für eine gelungene Aktion.

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