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nordwest-zeitung

Erweiterung Kita hofft auf Weihnachtsgeschenk

Jens Schopp

Ofenerfeld - Die Chancen, dass die Kita Heinrich Kunst in Ofenerfeld endlich ihren Erweiterungsbau bekommt, stehen gut. Am Dienstag, 15. Dezember, (17 Uhr Spohler Krug) befasst sich der Gemeinderat in seiner Sitzung mit dem Antrag. Bereits im zuständigen Ausschuss hatten sich die Politiker für einen Ausbau ausgesprochen.

Die Sitzung wurde auf Wunsch der Fraktionen um knapp eine Woche vorgezogen. Eigentlich sollte das Gremium am Montag, 21. Dezember, tagen.

50 Plätze

Bereits seit 2016 versuchen die Verantwortlichen der Kita, einen Anbau durchzubekommen. Immer wieder wurden sie mit dem Verweis vertröstet, dass die Schaffung zusätzlicher Kitaplätze aktuell in der Gemeinde Vorrang habe.

Geplant ist eine Erweiterung um einen weiteren Gruppenraum, ein Zimmer zum Wickeln und ein Speiseraum. Außerdem soll die Kita eine weitere Toilette und ein Büro erhalten. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens mussten sich in den beengten Raumverhältnissen immer wieder behelfen. Beispielsweise mussten Kinder auf der engen Mitarbeitertoilette gewickelt werden, falls das nötig war.

50 Kita-Plätze hält der Heinrich-Kunst-Kindergarten vor. Mit dem Konzept, das beim Bau 1997 gefahren wurde, hätte der Platz auch ausgereicht, so die Leiterin. Aber mittlerweile fahre man einen anderen Kurs und die Abläufe in der Kita seien auch ganz anders. „Früher hatten wir Betreuungszeiten von acht bis zwölf Uhr“, sagt Sandra Sparr, Leiterin der Kita Heinrich Kunst im September im Gespräch mit unserer Redaktion.

Förderung unterm Dach

Der Pausenraum sei zugleich Abstellkammer und Büro. Die Frühförderung der Kinder finde unter dem Dach statt. Die Mitarbeiterin sei fast jeden Tag vor Ort. „Wir brauchen den Platz dringend. Wir haben lange genug improvisiert“, so Sparr.

Finanziert werden soll die Erweiterung der Einrichtung in Ofenerfeld auch mit Mitteln aus dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Es gebe aber noch keine Förderrichtlinien, ob und wie viel Geld zur Verfügung stehe, sei noch nicht klar. Man sei aber zuversichtlich, dass die Gemeinde Geld bekomme, so Sigrid Lemp, zuständige Fachbereichsleiterin im Wiefelsteder Rathaus.

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