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Kita-Anbau in Ofenerfeld wird eröffnet Das Ende einer schier unendlichen Geschichte

Jens Schopp
Kita-Leiterin Sandra Sparr: Seit Monaten ist der Anbau des Kindergartens Heinrich Kunst fertig. Jetzt soll er offiziell eröffnet werden.

Kita-Leiterin Sandra Sparr: Seit Monaten ist der Anbau des Kindergartens Heinrich Kunst fertig. Jetzt soll er offiziell eröffnet werden.

Jens Schopp

Ofenerfeld - Jetzt kann gefeiert werden: Am kommenden Freitag, 8. Juli, lädt die Kita Heinrich Kunst in Ofenerfeld zu ihrem Sommerfest. Viel wichtiger: Endlich kann der neue Anbau offiziell eröffnet werden. Das musste wegen Corona mehrfach verschoben werden, berichtet Sandra Sparr, Leiterin der Einrichtung.

Das passt ins Bild, war die Umsetzung des Anbaus für 405.000 Euro selbst fast schon eine unendliche Geschichte. Bereits 2016 hatte der „Verein für Kinder“ als Träger der Einrichtung einen Anbau für die jetzt 25 Jahre alte Kita beantragt. Der Verein für Kinder hatte seinerzeit argumentiert, dass der im Jahr 1997 erbaute Kindergarten für 50 Kinder (zwei Gruppen) nicht mehr den Notwendigkeiten für umfassende Betreuungsformen entspricht, die Eltern innerhalb der Kinderbetreuung wünschen und benötigen. Längere Öffnungszeiten bis in den Nachmittag hinein und damit verbunden eine große Anzahl an Kindern, die zu Mittag essen, würden dazu führen, dass die räumlichen Kapazitäten für einen ordentlichen und kindgerechten Ablauf in den Kindergartengruppen nicht ausreichen.

Weiterhin hieß es damals, dass durch die Vergrößerung des Mitarbeiterteams durch verlängerte Öffnungszeiten die Größe des Mitarbeiterraumes, der gleichzeitig als Büro und Materiallager dient, nicht ausreicht. „In dem Büro war immer ein Kommen und Gehen“, erinnert sich Sandra Sparr. Vernünftige Büroarbeit sei schwerlich möglich gewesen.

Wunsch hinten angestellt

In der Politik wurde der Wunsch des „Vereins für Kinder“ immer wieder hinten angestellt. Begründung: Erst einmal sei die Grundversorgung flächendeckend sicherzustellen.

Neben einer größeren Küche wurde auch noch ein neuer Speiseraum für die Kinder geschaffen. Wichtig auch: Die Kita hat jetzt einen eigenen Wickelraum. Vor der Erweiterung mussten die Mitarbeiterinnen die so genannten „Wickelkinder“ auf der Mitarbeiter-Toilette versorgen. „Jetzt können wir in dem neuen Wickelraum auch mal ein Kind abduschen, falls es erforderlich ist“, so die Kita-Leiterin. Und sie selbst hat jetzt ein eigenes Büro.

Im Herbst vergangenen Jahres sei der Anbau dann fertig gewesen und konnte genutzt werden. Jetzt soll er offiziell eröffnet werden. „Wenn gutes Wetter ist, feiern wir auch unser Sommerfest“, sagt Sandra Sparr. Da soll dann auch parallel der Geburtstag mitgefeiert werden. „Bei schlechtem Wetter werden wir nur einen kleinen Empfang mit der Eröffnung geben. Dann werden wir das Sommerfest nach den Ferien durchziehen.“

Stelle besetzt

Und noch einen Grund zur Freude hat man bei der Kita Heinrich Kunst. Die Qualitätsstelle kann nun besetzt werden. „Die neue Kraft fängt zum ersten August an“, freut sich Sandra Sparr. Seit Dezember habe die Kita sich nach Bewerbern umgeschaut. Das Land Niedersachsen gewährt auf Grundlage des „Gute-Kita-Gesetzes“ des Bundes von 2018 Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten und zur Gewinnung von Fachkräften nach Maßgabe der Richtlinie Qualität in Kitas.

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