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Veranstaltungen im Ammerland Wo Fahrzeuge eine Seele haben

Erhard Drobinski
Hoffen, dass viele Oldtimerfreunde aus der Region am 6. und 7. August nach Lindenerfeld kommen: Hans-Georg Behlen (von links), Hauke Ulken und Renke Behlen.

Hoffen, dass viele Oldtimerfreunde aus der Region am 6. und 7. August nach Lindenerfeld kommen: Hans-Georg Behlen (von links), Hauke Ulken und Renke Behlen.

Erhard Drobinski

Lindenerfeld - „Hoffentlich spielt das Wetter mit.“ Das sind die größten Sorgen von Hans-Georg Behlen, wenn er an das Oldtimertreffen am Samstag, 6. August, und am Sonntag, 7. August, denkt. Zusammen mit seinem Sohn Renke Behlen und Hauke Ulken ist alles soweit vorbereitet, damit zum vierten Mal in Lindenerfeld alte Autos, Traktoren, Motorräder und auch landwirtschaftliche Maschinen präsentiert werden können.

2017 gestartet

„Wir haben schon vor einigen Jahren darüber nachgedacht, hier Oldtimermodelle zu zeigen“, beschreibt Hans-Georg Behlen die Anfänge. „In unserer Gegend gibt es einige Oldtimerfreunde, die entsprechende Fahrzeuge besitzen.“

Zum ersten Treffen 2017 kamen rund 50 Aussteller. Bereits ein Jahr später waren es – vor allem durch Mundpropaganda – rund einhundert Oldtimer-Besitzer. Ob die zweijährige Corona-Pause nun die Zahlen einbrechen lässt oder ob mehr Interessierte kommen, bleibt abzuwarten.

300 Fahrzeuge

Vorbereitet sind die drei Verantwortlichen der zweitägigen Veranstaltung. „Die Anlage ist gut zwei Hektar groß und bietet Platz für 300 Maschinen“, macht Hauke Ulken deutlich. Erwartet werden nicht nur Oldtimer-Besitzer aus dem Ammerland, sondern aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum. „Ich denke, dass der Teilnehmer mit der weitesten Anreise gut 100 Kilometer hinter sich gebracht haben dürfte.“

Dabei werden den Besuchern auf dem Feld direkt neben dem Landwirtschaftlichen Museum an der Linderner Feldstraße einige Raritäten präsentiert. So wird ein Ford A, Baujahr 1931, von Hans-Georg Behlen „zum Leben erweckt“, präsentiert werden Traktoren aus den 1930er Jahren, deren Motoren vor dem eigentlichen Startvorgang vorgeheizt werden müssen.

„Die alten Fahrzeuge haben ihren eigenen Charakter, eine eigene Seele. Alles ist mechanisch und kann selbst repariert werden. Hier gibt es keine Elektrobox“, ist der 22-jährige Renke von diesem Hobby begeistert.

Angesteckt wurde er von seinem Vater, der sich vor 40 Jahren bereits als Kind dafür begeisterte.

Rahmenprogramm

Für die beiden Ausstellungstage am 6. und 7. August wurde mit Unterstützung einiger Helfer auch ein Rahmenprogramm erarbeitet. So können sich die Besucher nicht nur Oldtimer ansehen und sich mit deren Besitzern austauschen, sondern auch über einen kleinen Kunsthandwerkermarkt schlendern. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Die Veranstaltung dürfte am Samstag bis in den späteren Abend dauern. Einige Teilnehmer werden bereits am Freitag anreisen und bis Sonntag in Lindernerfeld bleiben.

Eine „Treckerwippe“ als Geschicklichkeitsspiel gehört zu den Attraktionen. Auch für die Kinder gibt es Angebote. Dazu findet an beiden Tagen ein Flohmarkt statt. Das Oldtimertreffen beginnt am Samstag, 6. August, und am Sonntag, 7. August, jeweils um 10 Uhr und wird am Sonntag am späten Nachmittag ausklingen.

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