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10.000 Narzissen In Edewecht Blütenmeer auf der Bauernhörne

Erhard Drobinski

Osterscheps - Wer zurzeit auf der „Bauernhörne“ in Osterscheps mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist oder an der Osterschepser Straße in Höhe des Dorfplatzes vorbeifährt, dürfte sich an der gelben Blütenpracht erfreuen, die dort zu sehen ist.

Im Herbst Narzissen und Krokusse gepflanzt

Auf einer Länge von gut 700 Metern wurden links und rechts entlang der „Bauernhörne“, Bestandteil der „Ammerland-Linie“, die durch verschiedene Gegenden des Ammerlandes führt, weit mehr als 10 000 Narzissen-Blumenzwiebeln gepflanzt, die bereits jetzt schon blühen.

Von Ende Oktober bis Anfang November des vergangenen Jahres pflanzten Mitglieder des Ortsbürgervereins (OBV) Scheps an drei verschiedenen Standorten (neben der „Bauernhörne“ und der Osterschepser Straße wie auch an der Streuobstwiese am Lindendamm) insgesamt 25 000 Blumenzwiebeln, neben 20 000 Narzissen auch 5000 Elfenkrokusse. Diese beginnen jetzt, langsam aus dem Boden zu sprießen und werden in den nächsten Wochen die Farbpracht an diesen Orten erhöhen.

Gut für Bienen und Insekten

Die Idee zu der Aktion hatte Erich Henkensiefken. Unterstützung fand er schnell bei den Vorstandsmitgliedern des OBV, die für diese Aktion nicht nur Geld bereit stellten (wobei ein Teil der Summe aus dem Programm „Lokale Agenda“ der Gemeinde stammte), sondern mit weiteren Helfern an insgesamt fünf Wochenenden die Zwiebeln auch einpflanzten. Dabei wurde bei den beiden Blumensorten auch darauf geachtet, dass diese Bienen- und Insektenfreundlich sind.

Scheps wird durch Farben attraktiver

In den nächsten Jahren dürfen sich die Schepser und Besucher der Edewechter Bauerschaft an den Farben und der Blütenpracht dieser beiden Pflanzen erfreuen. „Sie kommen immer wieder und vermehren sich sogar“, zeigt sich Vorstandsmitglied Rolf Scheid mit den zu betrachteten Ergebnissen sehr zufrieden. Walter Tholen, stellvertretender Vorsitzender, und Schriftführerin Insa Hullen sind ebenfalls begeistert. „Gut 90 Prozent der gepflanzten Zwiebeln sind angekommen. Damit wird unser Dorf attraktiver“, sind sich beide sicher.

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