Ammerland - Liegt es an den Ferien? Sind weniger Tests der Grund? Oder schwächt sich die Omikron-Welle ab? Die Corona-Zahlen sinken – leicht – von Tag zu Tag. Über die Gründe kann man aber nur spekulieren.
121 Neuinfektionen meldete der Landkreis am Donnerstag. Am ersten Juli-Donnerstag war der Wert noch fast doppelt so hoch. Die wenigsten positiven PCR-Tests gab es in Apen (neun). Dahinter folgten Wiefelstede (16), Edewecht (20), Westerstede (23), Rastede (26) und Bad Zwischenahn (27). Seit gut zwei Monaten gab es in zwei Gemeinden auch wieder Inzidenzwerte unter der 500er Marke. So rutschte Edewecht auf 487,9 und Wiefelstede auf 494,8. Apen blieb konstant bei 555,4. In Bad Zwischenahn fiel der Wert auf 579,1 und in Rastede stieg er leicht auf 590,1. Unverändert knapp über der 600er Linie war Westerstede (601,2).
Das Robert-Koch-Institut gab für den ganzen Landkreis eine 7-Tagesinzidenz von 580,2 an. Darin waren die Donnerstags-Zahlen aber nicht berücksichtigt. Berücksichtigt man die, dann lag die Inzidenz (Stand 16 Uhr) bei 559,7.
Dass trotz sinkender Zahlen und vielen milden Verläufen kein Grund für eine Entwarnung besteht, zeigt ein Blick ins Klinikzentrum. Dort befindet sich ein Covid-Patient, um dessen Leben auf der Intensivstation gekämpft wird.
