Ammerland - Der Trend mit fallenden Corona-Zahlen hat sich auch am Donnerstag fortgesetzt – aber nur im Schneckentempo. 142 Neuinfektionen meldete der Landkreis. Das sind sechs weniger als vor einer Woche. In Apen gab es mit neun Fällen mal wieder eine einstellige Zahl. 20 Neuinfektionen gab es in Wiefelstede, 22 in Rastede, 23 in Westerstede, 33 in Edewecht und 35 in Bad Zwischenahn.
Vergleicht man die letzten sieben Tage mit denselben Abschnitten in den vergangenen Wochen, dann zeigt sich aber ein durchaus guter Trend. 829 Neuinfektionen gab es seit vergangenem Freitag. Zwei Wochen zuvor lag die Zahl bei 1190, weitere zwei Wochen zurück bei 1560 Neuinfektionen binnen sieben Tagen. Gleichwohl treffen aktuell die Urlaubszeit und immer noch recht viele Corona-Quarantänen zusammen. Und das sorgt in Kliniken, aber auch in vielen Firmen für einen massiven Personalausfall.
Bei der 7-Tagesinzidenz hat sich das Ammerland wieder im deutschen Mittelfeld eingeordnet. Der aktuelle Hotspot liegt aber fast vor der Haustür. Der Landkreis Wittmund meldete einen Wert von 1866,4. Das Ammerland liegt laut RKI „nur noch“ bei 655,4.
Die niedrigste Inzidenz hat derzeit Apen mit einem Wert von 538,5. In Bad Zwischenahn gab es einen leichten Anstieg auf 686,0. Dahinter folgen Wiefelstede (618,5) und Westerstede (665,1). Rastede (716,9) und Edewecht (725,3) haben die höchsten Inzidenzen. Keine Covid-Patienten auf der Intensivstation des Westersteder-Klinikzentrums zeigte die Info-Seite des RKI an.
