Ammerland - Die Corona-Achterbahn fährt weiter durch das Ammerland. Den einen Tag steigen die Zahlen der Neuinfektionen, den nächsten gehen sie wieder zurück. Aber die Inzidenzen bleiben hoch. Mit 1294,1 lag das Ammerland auch am Freitag auf Platz drei in Deutschland. Immerhin meldete der Landkreis „nur“ 204 Neuinfektionen. Das ist mehr als die Hälfte weniger als am Donnerstag und auch am Freitag vor einer Woche zuvor gab es doppelt so viele Fälle. In Apen gab es 24 Neuinfektionen, in Bad Zwischenahn 40, in Edewecht 38, in Rastede 34, in Westerstede 43 und in Wiefelstede 25. Bei der Inzidenzberechnung schaffte es nach Rastede (879,6) nun auch Bad Zwischenahn (957,5) unter die 1000er Marke. Apen (1118,3) und Westerstede (1209,6) machten einen ordentlichen Schritt in diese Richtung. Und auch bei Spitzenduo Edewecht (1430,0) und Wiefelstede (1446,7) sank die Inzidenz deutlich.

Der Landkreis hat in der kommenden Woche wieder jede Menge Impftermine. So steht das Impfmobil am Montag bei Möbel Eilers in Apen. Am Dienstag geht es nach Wiefelstede (Marktplatz), am Mittwoch nach Edewecht (Rathaus), am Donnerstag nach Rastede (Kögel-Willms-Platz) und am Freitag nach Bad Zwischenahn (Marktplatz). Zudem wird noch beim DRK geimpft – am Montag in Bad Zwischenahn und am Mittwoch in Apen.

Besondere Impftermine für Kinder von fünf bis elf Jahren finden am Donnerstag im Vereinsheim des TuS Wahnbek statt. Für Ukraine-Flüchtlinge gibt es Impfungen mit einer Sprachmittlerin am Dienstag in Westerstede (Hössen). Und wer den Impfstoff Novavax bevorzugt, kann sich am Dienstag in Bad Zwischenahn (DRK) spritzen lassen.

Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland