Ammerland - Am Donnerstag hat der Landkreis erneut ein Corona-Opfer vermeldet. Ein 57 Jahre alte Mann starb nach einer Infektion mit dem Virus. Zum Impfstatus gab es keine Angaben. Mit dem Aper sind nunmehr seit Beginn der Pandemie 95 Ammerländerinnen und Ammerländer direkt an Corona oder „mit“ dem Virus verstorben.

Auch wenn 95 Opfer 95 zuviel sind, gehört das Ammerland zu den Regionen in Deutschland mit den niedrigsten Sterberaten in Verbindung mit Covid-19. Die niedrigste bundesweit hat Oldenburg. Dort verstarben 0,1 Prozent aller Infizierten. In zwei weiteren Kreisen ist Quote ähnlich niedrig. Im Ammerland liegt sie bei 0,2 Prozent (so wie in 27 weiteren Kreisen). In Görlitz (Sachsen) starben hingegen 1,74 Prozent der Infizierten. Bundesweit liegt die Zahl der Opfer inzwischen bei 143.000.

Im Westersteder Klinikzentrum kämpfen derweil Ärzte und Pfleger weiter um das Leben von zwei Covid-Patienten, die sich dort auf der Intensivstation befinden.

Bei den Neuinfektionen konnte der Landkreis allerdings wieder sinkende Zahlen melden. Kreisweit gab es 146 Fälle – das ist der niedrigste Donnerstags-Wert seit Ende Mai. Jeweils 29 Neuinfektionen gab es in Rastede und Bad Zwischenahn. 28 Fälle waren es in Edewecht, 25 in Westerstede, 23 in Wiefelstede und zwölf in Apen.

Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 919,2 an. Auf Gemeindeebene liegt nur noch Wiefelstede (1088,6) über der 1000er Marke. Westerstede steht jetzt bei 984,9 vor Rastede (948,6), Edewecht (883,5) und Bad Zwischenahn (766,5). In Apen ist der Inzidenzwert mit 639,5 am niedrigsten.

Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland