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NWZonline.de Region Ammerland

Picknick und Parlament

28.04.2016

Der Klootschießer- und Boßelerverein (KBV) Leuchtenburg hat seine Könige proklamiert. Königin der Frauen 1 wurde Anna Höpken, der Frauen 2 Ina Dunkhase, der Frauen 4 Irmgard Lange, der weiblichen B-Jugend Svenja Hedemann, der weiblichen C-Jugend Merle Döring, der weiblichen D-Jugend Ronja Dallek und der weiblichen F-Jugend Melina Conrady.

Bei den Männern 1 setzte sich Mario Höpken mit der Bestmarke von 907 Metern durch, bei den Männern 2 gewann Dirk Brumund, bei den Männern 3 Fredy Hesse, bei den Männern 4 Egon Lange und bei den Männern 5 Gerd Martens. Bei der männlichen A-Jugend wurde Nils Martens Erster, bei der männlichen B-Jugend Felix Quathamer, bei der männlichen C-Jugend Erik zur Horst, bei der männlichen D-Jugend Thimo Bruns und bei der männlichen E-Jugend Levin Wessels.

Der 1. Vorsitzende Jan-Gerd Wemken ehrte die Könige des Jahres 2016 bei einer Versammlung in der Boßelerburg. Neben den Königinnen und Königen des Jahres 2016 wurde noch einmal die tolle Leistung der Männer 5 (Kreismeistertitel) geehrt. Sie erhielten eine Medaille.

Positiv konnte der 1. Vorsitzende auch auf die vergangen Saison zurückblicken. Die 2. Männermannschaft gewann in ihrer Liga den Titel und steigt somit auf, auch die neu formierte 3. Mannschaft gestaltete den Saisonverlauf positiv und machte Titel und Aufstieg perfekt. Die Wanderplakette (Beste Gruppe der 1. Männermannschaft) gewann die „2. Gummi Gruppe“.

Über interessierte Gäste aus Rastede und der Umgebung freuten sich die Rasteder Gästeführerinnen jetzt bei den beiden Kirchenführungen in Hahn-Lehm­den am „3. Erlebnistag der Gästeführung im Oldenburger Land“. Gezeigt wurde die St.-Johannes-Kirche von innen und außen, berichtet Renate Janssen, Sprecherin der Gästeführerinnen. Die Teilnehmer erfuhren vieles über die Entstehung des Rundbaus 1955/1956, die Veränderungen und Erweiterungen sowie über den Glockenturm und die besonders gestaltete Friedhofsanlage.

Bei schönstem Sonnenschein packten jetzt im Park der Gärten in Rostrup mehr als 100 Menschen ihre Picknickdecken aus. Mitgebrachte Speisen wurden verteilt, es wurde gegessen, gelacht und viel gespielt. Vor allem aber der Austausch zwischen Generationen und Kulturen stand im Vordergrund, berichtet Anne Brandt, Vorsitzende des Awo-Ortsvereins Rastede.

Im Zuge eines Projektes hatte der Ortsverein zu dem Ausflug in den Park der Gärten eingeladen. Willkommen waren alle Altersgruppen – ob mit oder ohne Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund, ob neu in der Gemeinde oder alteingesessen. Das Projekt „Awo aktiv vor Ort“ wurde vom Bundesverband der Awo initiiert und zielt darauf ab, Haupt- und Ehrenamt vor Ort stärker zu vernetzen und damit das Quartier zu stärken.

Dass wir bei der Awo in Rastede alle an einem Strang ziehen, konnten wir in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal unter Beweis stellen. Unser Jubiläum 2014 war diesbezüglich die Generalprobe“, sagt Anne Brandt. Die gute Zusammenarbeit stellte sich auch jetzt wieder unter Beweis. Freunde, Mitglieder, Bewohner der Wohnanlagen, Besucher des Flüchtlingscafés und Ehrenamtliche freuten sich über einen gelungenen Nachmittag, der vom Ortsverein organisiert und finanziert wurde.

„Wir hätten nicht gedacht, dass wir so viele Menschen mobilisieren können“, sagt Marion Wempe, einer der Mitorganisatoren. „Besonders freut uns, dass so viele dabei sind, für die ein solcher Ausflug ansonsten nicht möglich wäre.“ Auch das sei das erklärte Ziel der Awo bei diesem Projekt.

„Es hat uns allen viel Freude bereitet, und wir sind schon in der Planung zu einer nächsten Veranstaltung“, sagt Fritz Schröder, zweiter Vorsitzender. Dass diese dann in einem finanziell kleineren Rahmen stattfinden darf, wurde ebenso angemerkt. „Der Ortsverein hat gerade mal 86 Mitglieder, da müssen wir schon knapp kalkulieren.“ Wer den Ortsverein in seiner Arbeit unterstützen möchte, wendet sich an Anne Brandt oder Fritz Schröder unter Tel. 04402/59520.

Einen interessanten Tag verbrachten jetzt etwa 50 Mitglieder des Vereins Hauswirtschaft aus Rastede. Nach einem Mittagessen im fürstlichen Ambiente auf Schloss Köhlmoor konnte am Nachmittag im Besucherzentrum von J. Bünting in Nortmoor ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden. Dabei erfuhren die Besucher erstaunliche Fakten aus dem Unternehmen, das seit 200 Jahren in privater Trägerschaft ist und jetzt managergeführt wird, berichtet Vorsitzende Friedegund Reiners. Ein dichtes Netz von Verbrauchermärkten gehöre mittlerweile zum Handelskonzern, darunter Famila, Combi, Markant und Telepoint.

Die Frauen hörten, dass der Teehandel nur einen kleinen Teil des Umsatzes ausmacht. Nach einem Film über die Ernte des Tees und die Herstellung diverser Sorten konnten die Gäste direkt in die Produktionshalle blicken. Dicke Baumwollballen dienen der Fabrikation von Teebeuteln, die an Ort und Stelle ohne Metallklammer vernäht werden.

Anschließend fuhren die Besucher mit einer kleinen offenen Gummibahn durch das riesige Logistikzentrum. „Hochregale in vielen, langen Gängen, die schnelle Beladung eines Lastwagens nötigten uns Respekt ab“, schildert Friedegund Reiners und fügt hinzu: „Das Tiefkühllager war gut einsehbar von einer isolierten Plattform aus, so dass unsere extra angezogene Winterkleidung uns zum Schwitzen brachte.“

Mit einer ostfriesischen Teepause und Kuchen klang der informative Besuch aus.

Besuch in Berlin: 28 Schüler und deren Lehrer der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede waren auf Einladung des Grünen-Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald zu Gast im Deutschen Bundestag. Der Besuch fand im Zuge einer einwöchigen Berlin-Reise der Jugendlichen statt.

Nach dem Besuch einer Bundestagsdebatte wurden die Jugendlichen zu einem Informationsgespräch im Reichstagsgebäude und später auf der Dachterrasse in Empfang genommen. Meiwald erläuterte seine Aufgaben und seinen Alltag als Parlamentarier.

„Die jungen Menschen stellten Fragen sowohl zu den aktuellen Themen wie der Flüchtlingskrise und dem Ausbau der A20, wie auch ganz persönliche Fragen z.B. zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines Bundestagsabgeordneten“, bilanzierte Meiwald den angeregten Austausch.

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