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NWZonline.de Region Ammerland Politik

51 Kinder und Jugendliche ohne Eltern auf der Flucht

23.12.2015

Westerstede Seit Herbst dieses Jahres haben das Ammerland zwischen 1200 und 1500 Flüchtlinge erreicht – alles Menschen, die sich in ihren Heimatländern wie Afghanistan, Syrien, oder Irak nicht mehr sicher fühlten. Weil die zusätzliche Quote von 500 Zuwanderern erreicht ist – die meisten von ihnen leben, wie berichtet, in den Notunterkünften in Rostrup sowie in der Jugendherberge Bad Zwischenahn – halten keine Busse mehr vor dem Kreishaus in Westerstede. Damit wurden seit Herbst Schutzsuchende gebracht, die über Passau und Latzen direkt ins Ammerland kamen.

Landrat Jörg Bensberg ging während der jüngsten Sitzung des Ammerländer Kreistags auf die Flüchtlingsproblematik ein. „Bei uns halten sich zurzeit auch 51 minderjährige unbegleitete Ausländer auf, die vom Jugendamt betreut werden“, berichtete Bensberg. Damit meinte der Landrat Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder andere Verwandte ganz allein auf der Flucht sind. Sie werden in Einrichtungen für betreutes Wohnen, in stationären Jugendhilfeeinrichtungen aber auch in Pflegefamilien untergebracht. In einer Informationsveranstaltung, so Bensberg, habe man versucht, weitere Familien für die Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher zu finden. Die dafür anfallenden Kosten werden dem Landkreis nach Worten Bensbergs vom Land in voller Höhe ersetzt.

Unterdessen bereiten sich die Stadt Westerstede und die fünf Ammerland-Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede, Apen und Wiefelstede auf weitere Zuweisungen von Flüchtlingen vor, die im ersten Quartal den Landkreis Ammerland erreichen.

Allein im Westersteder Rathaus rechnet man damit, dass im nächsten Verteilzeitraum die Zuweisung der doppelten Anzahl von Flüchtligen ansteht. „Das bedeutet für uns, dass wahrscheinlich allein im ersten Quartal 2016 rund 300 Schutzsuchende kommen werden“, erläuterte Frank Vogts von der Stadtverwaltung unlängst in einer Fachausschusssitzung.

Bürgermeister Klaus Groß (FDP) skizzierte während der jüngsten Ratssitzung auf Schloss Köhlmoor in Felde, dass man sich darauf vorbereitet und mobile Unterkunftsmöglichkeiten beschafft habe oder noch anschaffen werde.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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