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NWZonline.de Region

„55 plus“ wünscht Beratung im Rathaus

06.02.2016

Edewecht Im Sommer 2015 hatte die Gemeinde die Generation 55 plus zu den verschiedensten Themen wie Wohnen im Alter, Mobilität, Versorgung und Infrastruktur befragt: Nun wurden die Ergebnisse im Fachausschuss für Kinder, Jugend und Soziales vorgestellt. Auszubildende der Gemeindeverwaltung hatten freiwillig die Fleißarbeit geleistet, 154 Seiten umfasst die Auswertung, wobei einige Fragen aufgrund der vielfältigen, umfangreichen Antworten noch gesondert im Arbeitskreis „Seniorenangebote“ ausgewertet werden sollen.

Wie Petra Knetemann vom Fachbereich Bildung, Bürgerservice und Soziales bei der Gemeinde gegenüber der NWZ  ausführte, seien über die Post und über die Bezirksvorsteher insgesamt 5012 Fragebögen an alle Menschen über 55 Jahren in der Gemeinde verteilt worden. 2205 Fragebögen habe die Gemeinde zurückerhalten. Zahlenmäßig hätten die meisten Edewechter (694 = 30,4 Prozent) und Friedrichsfehner (391 = 29 Prozent) geantwortet, die größte Beteiligung (das Verhältnis der Befragten im Ort zum Rücklauf) habe es in Osterscheps gegeben, wo sich 180 Bürgerinnen und Bürger (35,2 Prozent der Befragten) beteiligten.

Ein Fragenkomplex war Mobilität. 1759 (81 Prozent) der Befragten fahren Auto, 1489 (68 Prozent) sind mit dem Rad unterwegs (Mehrfachnennungen waren möglich). Nur 12 Befragte (0,5 Prozent) gaben an, täglich mit dem Linienbus zu fahren. Hingegen erklärten 1509 (69,9 Prozent) der Befragten, dass sie einen Bürgerbus nutzen würden, 649 (30,1 Prozent) beabsichtigen das nicht.

1193 der Befragten (54,5 Prozent) erklärten, das Internet zu nutzen, 995 (45,4 Prozent) nutzen es nicht. Emails schrieben 1116 (51,4 Prozent) und 1055 (48,6 Prozent) täten das nicht.

62 Prozent der Befragten (1437) treiben Sport, im Verein oder außerhalb eines Vereins (Radfahren, Kurse z.B. Aqua-Jogging etc); 38 Prozent (871) verzichten auf Sport. Kulturangebote nutzen 77 Prozent (1641), und zwar Edewechter Angebote 45 Prozent (1189) und solche außerhalb Edewechts 32 Prozent (852); 23 Prozent (627) besuchen keine Kulturveranstaltungen..

Beim Thema Wohnen stellte sich heraus, dass 1760 Befragte (81,7 Prozent) im eigenen Haus wohnen, 191 (8,9 Prozent) in einer Mietwohnung. Das Seniorenservicebüro des Landkreises kennen 1302 (61,8 Prozent) der Befragten nicht, 803 (38,1) schon. Eine Beratung von Senioren im Rathaus wünschen sich 1202 Befragte (60,4 Prozent), 786 benötigen diese nicht (39,5 Prozent).

Bei den Freizeitmöglichkeiten stehen Radfahren (1506 Befragte, 79 Prozent) und Spazierengehen/Wandern (1351 Befragte, 70,9 Prozent), hoch im Kurs, Tanz- und Wanderangebote werden verstärkt gewünscht. Auffällig ist, dass 1574 Befragte (75,2 Prozent) keine Veranstaltungen in Dorfgemeinschaftshäusern besuchen, 517 (24,7 Prozent) sehr wohl. Die Befragungsergebnisse werden den Ratsfraktionen zur Verfügung gestellt, die diese für weitere Angebote auswerten wollen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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