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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Aden: „Dürfen keine Abschiebekultur entwickeln“

15.03.2017

Rastede Unter den rund 30 Mitgliedern der DRK-Bereitschaft Rastede in der Zentrale „Rote Buche“ herrschte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine gute Stimmung. Nachdem Hans-Günther Schellenberg seinen Kassenbericht ordentlich abgegeben hatte, wurde der Vorstand in geheimer Wahl zügig gewählt. Vorsitzender Lars Blohm und seine beiden Stellvertreter Saskia Grau und Torsten Bödeker wurden in ihrem Amt bestätigt.

Sieben Mitglieder wurden für ihre langjährigen Tätigkeiten geehrt: Alexander Peeters für fünf Jahre, Roswitha Tromp für zehn Jahre, Markus Jakisch und Torsten Bödeker für 15 Jahre, Hergen Kuck, Ramona Wilken-Johannes und Dirk Wilken-Johannes für 20 Jahre. Vorsitzender Lars Blohm hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Ehrenamtes für das Deutsche Rote Kreuz hervor.

Der Leiter der DRK-Wohlfahrt- und Sozialarbeit, Jann Aden, berichtete von dem immer noch großen Engagement in der Flüchtlingsarbeit. 181 Personen arbeiten ehrenamtlich in vielen Bereichen in Rastede. „Hier läuft es gut“, sagte Aden und ergänzte: „Wir müssen die Willkommenskultur erhalten und dürfen keine Abschiebekultur entwickeln.“ Aden lobte seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit den Worten „Soviel Menschlichkeit ist etwas ganz Besonderes“. Die Gruppe der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer gibt es seit 2015. Neben der direkten Familienbetreuung laufen etliche zusätzliche Aktionen wie Deutschunterstützungskurse, Werkstattgruppen und das Begegnungscafé. Das Fest der Kulturen hatte großen Erfolg und ist für den 27. August 2017 wieder vorgesehen.

Es ging in vielen Berichten um Zahlen, die davon Zeugnis ablegten, dass das DRK in Rastede „ständig unterwegs oder in Aktion“ ist und dabei bis zu sechsstellige Stundenzahlen im Jahr 2016 leistete – in der Flüchtlingshilfe, der Organisation der Speisekammer, der Betreuung der Seniorenkreise, bei Blutspende-Aktionen, der Demenzbetreuung und bei Sanitäts- und Pflegediensten. Die gute Verzahnung der einzelnen Fachbereiche wurde deutlich. Allein im Sanitätsbereich konnte Blohm fast 9000 Einsatzstunden zählen. Auch der Zuwachs an neuen Mitgliedern sei erfreulich.

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