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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Landtagswahl ohne AfD-Kandidaten

19.09.2017

Ammerland In den Rathäusern wird derzeit zweigleisig geplant. Da ist zum einen die Bundestagswahl diesen Sonntag und dann die Landtagswahl am 15. Oktober. Für sie hat der Kreiswahlausschuss nun einstimmig sechs Bewerber zugelassen.

 Die Direktkandidaten

Die letzten beiden Landtagswahlen hatte Jens Nacke (CDU) deutlich gewonnen, 2013 mit 45,8 Prozent. Der Wiefelsteder tritt auch wieder an. Herausfordern wird ihn die Friedrichsfehnerin Freia Taeger (SPD). Sie ist derzeit Vorsitzende des Kreistages. Für die Grünen tritt Stefanie Helmers aus Apen an, für die FDP Hartmut Bruns aus Wiefelstede. Die Linke geht mit Marion Schröter aus Westerstede ins Rennen. Als sechste Partei hat die ÖPD mit dem Zwischenahner Martin Dreß einen Direktkandidaten aufgestellt. Die Alternative für Deutschland (AfD) bietet bei der Landtagswahl im Ammerland keine Alternative an. „Es hat sich bei uns kein Bewerber gemeldet“, so Kreiswahlleiter Ralf Denker.

 Die parteien

15 Parteien können per Zweitstimme für den Landtag gewählt werden. Dies sind neben den sechs Parteien mit Direktkandidaten (also CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke, ÖDP) noch die Grundeinkommenspartei, die Deutsche Mitte, die Freien Wähler, die Liberal-Konservativen Reformer, „Die Partei“, die Tierschutzpartei, die Piraten sowie die V-Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer. Darüber hinaus geht die AfD mit einer Landesliste ins Rennen.

 Der Wahlkreis

Der Wahlkreis 72 nennt sich zwar Ammerland. Das ganze Ammerland umfasst er aber nicht. Die Rasteder wurden der Wesermarsch zugeordnet. Seit 1982 gehört der Residenzort bei Landtagswahlen nicht zum Ammerland, zunächst war man Varel zugeordnet. 2008 durften die Rasteder dann einmal mit dem Rest-Ammerland wählen. Danach wurden sie der Wesermarsch zugeschlagen.

 Die letzten Ergebnisse

2013 lag die CDU trotz Verlusten von über sieben Prozent mit 36 Prozent der Zweitstimmen klar auf Platz eins. Dahinter folgte die SPD fast unverändert mit 28,6 Prozent. Die Grünen und die FDP lieferten sich bei den beiden letzten Landtagswahlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz drei. 2008 lag die FDP mit 10,3 Prozent vorn; Grüne 9,1 Prozent. 20013 konnten beide deutlich zulegen. Die Grünen schafften aber diesmal mit 14,6 Prozent vor der FDP mit 13,9 Prozent. Die Linken erreichten 2008 im Ammerland 5,8 Prozent, 2013 reichte es nur zu 2,8 Prozent.

 Die Briefwahl

Voraussichtlich Anfang Oktober werden die Briefwahlunterlagen in den Gemeinden vorliegen. Kreiswahlleiter Denker rechnet mit einem weiter steigenden Anteil.

 Die Wahlpartys

Bei der Bundestagswahl ist das Kreishaus geschlossen. Die Auszählung der Ergebnisse für den gemeinsamen Wahlkreis hat die Stadt Oldenburg übernommen. Bei der Landtagswahl wird es aber wieder eine Wahlparty im Kreishaus geben. Ebenfalls öffentlich finden die Stimmauszählungen statt. Denker weist darauf hin, dass Bürger in ihrem Wahllokal und den Briefwahlbezirken im Kreishaus live ab 18 Uhr die Auszählungen verfolgen können.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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