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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Zeichen für Mitmenschlichkeit

29.03.2019

Ammerland Mit der feierlichen Unterzeichnung der Charta zur Betreuung Schwerstkranker und sterbender Menschen wurde im Sitzungssaal des Kreishauses ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit gesetzt. Beteiligt waren Repräsentanten aller Ammerland-Gemeinden. Ihre Unterschrift unter das Schriftstück setzten Landrat Jörg Bensberg, Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sowie die Bürgermeister Dieter von Essen (Rastede), Matthias Huber (Apen), Klaus Groß (Westerstede), Jörg Pieper (Wiefelstede) und Dr. Arno Schilling (Bad Zwischenahn).

Ulrich Schwalfenberg, Vorsitzender des Hospizdienstes Ammerland, hatte die Feierlichkeit eröffnet. Das Thema Tod und Sterben werde noch nicht selbstverständlich wahrgenommen: „Sprachlosigkeit ist vielfach die Reaktion“, beschrieb er das Ungewisse, die Angst vor dem Sterben. Die Würde des Menschen bliebe oft auf der Strecke.

Mit den vier institutionellen Einrichtungen der hospizlichen Versorgung – Ambulanter Hospizdienst Ammerland e.V., Ammerland-Hospiz, Palliativ-Stützpunkt Ammerland-Uplengen und Palliativstation in der Ammerland-Klinik – sei das Ammerland bereits sehr gut aufgestellt. Ferner gibt es das Ambulante Ethikkomitee, das Beratung und Unterstützung in ethischen Konfliktsituationen am Lebensende biete.

Die Charta sei nun ein weiterer Schritt, um dem Leben Würde bis zuletzt zu geben. Die Würde des Menschen bliebe bisweilen oft auf der Strecke. „Mit der Unterzeichnung der Charta reihen wir uns in eine Europäische Gemeinschaft ein“, so Schwalfenberg.

Als Sprecherin der Ammerländer Bürgermeister sprach Bürgermeisterin Petra Lausch: „Die Charta soll Tod und Sterben verstärkt in die Öffentlichkeit bringen. Wir alle setzen damit ein Zeichen für noch mehr Mitmenschlichkeit im Ammerland.“ Sie sei dankbar für die viele ehrenamtliche Arbeit geschulter Menschen und die segensreichen Institutionen im Ammerland.

In einem Vortrag erläuterte Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba die Palliativmedizin und Formen hospizlicher/palliativer Versorgung und Palliativstationen und ambulante Hospizdienste. „Im Ammerland haben wir viel geschafft. Eine optimale Vernetzung macht es möglich und funktioniert gut.“

Mit Querflötenmusik bereicherten Hanna und Mira, Schülerinnen der Musikschule Ammerland, den Festakt.

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