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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Neues Jahr – neue Preissteigerungen

27.12.2017

Ammerland Hier eine Übersicht über die wichtigsten Veränderungen.

Müllgebühren

Bisher waren die Müllgebühren im Ammerland die niedrigsten in Niedersachsen. Das bleibt auch nach der Erhöhung ab 1. Januar so. Ein Durchschnittshaushalt muss dann pro Monat 71 Cent mehr berappen.

Für die 14-tätige Restmüllabfuhr der 60-Liter-Tonne werden 48,72 Euro im Jahr fällig (bisher 43,32). Diese Tonne haben die meisten Privathaushalte. Die 80-Liter-Tonne steigt von 57,76 auf 64,96 Euro. Wem eine monatliche Abfuhr ausreicht, der zahlt auch jeweils nur die Hälfte.

Die 60-Liter-Tonne für den Biomüll gibt es nur mit 14-tägiger Abholung. Hier steigt die Gebühr von 23,46 auf 26,52 Euro. Die 80-Liter-Tonne ist knapp acht Euro teurer. Auch die Tarife für Gewerbeabfall und die Direktanlieferung in Mansie steigen.

Grundsteuer

Die gute Nachricht: In vier Gemeinden gibt es keine Erhöhung. In Rastede und Apen allerdings klettern die Hebesätze auf 350 beziehungsweise 380 Prozentpunkte. Laut Gemeinde Apen kostet ein durchschnittliches Einfamilienhaus damit 45 Euro mehr Steuern im Jahr. Die niedrigsten Sätze im Ammerland hat hier übrigens Edewecht (Hebesatz 300). Rastede und Apen liegen jetzt an der Spitze. Zahlen müssen die direkt alle Immobilienbesitzer, indirekt aber auch die Mieter.

Gewerbesteuer

Das gilt auch für die Gewerbesteuer. Sie steigen in Apen auf den Hebesatz von 380, in Rastede auf 360. Am günstigsten ist hier ebenfalls Edewecht (325).

Abwasser

In Westerstede gibt es deutliche Steigerungen bei der Klärschlammentsorgung. Grund: Hier sind zuletzt die Fixkosten enorm gestiegen, dies wird nun an die Betroffenen weitergegeben. Insgesamt handelt es sich um eine Erhöhung der Grundgebühr um 36,60 Euro und um eine Erhöhung der Zusatzgebühr pro Kubikmeter um 1,69 Euro.

Auch in Rastede wird die Abwasserbeseitigung aus Hauskläranlagen teurer. Fäkalschlamm, der aus Hauskläranlagen eingesammelt werden muss, schlägt ab Januar mit 88 Euro pro Kubikmeter zu Buche. Das sind zehn Euro mehr pro Kubikmeter als im vergangenen Jahr. Zehn Cent günstiger pro Kubikmeter wird dafür die zentrale Abwasserbeseitigung, die dann mit zwei Euro pro Kubikmeter zu Buche schlägt.

In der Gemeinde Wiefelstede sinkt der Preis für die zentrale Abwasserbeseitigung – um 14 Cent pro Kubikmeter von derzeit 2,50 Euro auf dann 2,36 Euro. Teurer wird dagegen die Fäkalschlammabfuhr: Die Grundgebühr steigt um 5,08 Euro auf dann 26,44 Euro, die Zusatzgebühr um 10 Cent je 0,5 Kubikmeter von derzeit 18,92 Euro auf dann 19,02 Euro. Allerdings werden die Kosten für die Fäkalschlammabfuhr im Januar 2018 neu ausgeschrieben.

In der Edewecht bleibt die Abwassergebühr auch im kommenden Jahr unverändert bei 1,67 € je cbm.

Eine positive Nachricht kommt aus Apen: Hier sinken die Gebühren von aktuell 3,25 € auf jetzt 3,15 Euro je Kubikmeter Abwasser. Wer nicht an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen ist, kann sich zumindest über gleichbleibende Gebühren freuen. Die Fäkalschlammgebühr bleibt auch im neuen Jahr bei 26,70 Euro Euro je 0,5 Kubikmeter entsorgtes Abwasser.

Straßenreinigung

Teurer wird in der Gemeinde Wiefelstede auch die Straßenreinigung durch die Gemeinde. Die Gebühr für die Reinigung von Durchgangs- und Gewerbestraßen steigt um 21 Cent von derzeit 40 auf 61 Cent pro laufenden Meter Straßenfront. Für Wohnstraßen, die von der Gemeinde gereinigt werden, steigt die Gebühr um 55 Cent von 71 Cent auf 1,26 Euro je laufenden Meter.

Spielgerätesteuer

In Westerstede wird sie von 15 auf 20 Prozent erhöht. Die Stadt geht davon aus, dass dadurch die Einnahmen um 80 000 Euro auf 260 000 Euro steigen.

Jasper Rittner
Redaktionsleitung
Redaktion Westerstede/Oldenburg
Tel:
04488 9988 2601