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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Herausforderin aus dem Kreistag

10.10.2017

Ammerland Sechs Direktkandidaten stehen auf den Stimmzetteln für den Wahlkreis 72. Genau 79 789 Wahlberechtigte aus dem Ammerland können sie wählen – das ist nicht das ganze Ammerland. Die Rasteder sind wahltechnisch der Wesermarsch zugeordnet, müssen sich für einen der dortigen Kandidaten entscheiden.

Wir stellen hier die beiden aussichtsreichsten Bewerber vor. Los geht es mit Freia Taeger. Die 52-Jährige ist Mutter von drei Kindern und überzeugte Wahl-Ammerländerin.

Im Edewechter Rat ist die Friedrichsfehnerin schon seit 2006 aktiv. Seit 2014 ist sie dort auch Vorsitzende der SPD-Fraktion. Im Kreistag sitzt sie seit 2011. Nach der Kommunalwahl im vergangenen November ist sie auch Vorsitzende des Ammerländer Parlaments.

In der SPD ist die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, die bei einem kleinen Buchverlag in Edewecht als kaufmännische Angestellte arbeitet, seit vergangenem Jahr stellvertretende Kreisvorsitzende.

Als Direktkandidatin folgt sie auf Sigrid Rakow, die nicht wieder für den Landtag antritt. Allerdings wird es für Taeger ziemlich schwer, einen Platz in Hannover zu bekommen. Bei der letzten Wahl hatte Dauersieger Jens Nacke (CDU) rund elf Prozentpunkten Vorsprung vor Rakow, die es über die Landesliste dann doch noch schaffte. Freia Taeger liegt indes dort nur auf Platz 52.

Das bin ich privat

Wenn ich nicht kommunalpolitisch unterwegs bin, verbringe ich die Zeit gerne mit meiner Familie. Bei einer längeren Wanderung oder Fahrradtour kann ich wunderbar entspannen. Besonders wohl fühle ich mich in der Natur, die ich mit allen Sinnen genieße.

Diese drei Ziele möchte ich erreichen

Hochleistungsfähige Fest- und Mobilfunknetze sind eine Grundvoraussetzung für eine wettbewerbsfähige, innovative Wirtschaft. Eine hundertprozentige Versorgung im gesamten Ammerland sollte kein Ziel, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Für viele mittelständische Betriebe stellt die Fachkräftesicherung mittlerweile ein Problem dar. Auch im Gesundheits- und Sozialwesen fehlt qualifiziertes Personal. Der Fachkräftemangel darf nicht zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für Handwerksbetriebe oder Pflegeeinrichtungen werden. Unsere Kinder verdienen beste Bildungschancen, unsere Lehrkräfte beste Arbeitsbedingungen. Notwendig sind erhebliche Investitionen in Schulgebäude und Medienausstattung sowie mehr qualifizierte und engagierte Lehrkräfte. Nicht notwendig sind Reformen im Fünf-Jahres-Rhythmus. Mein Ziel: Zufriedene Eltern, Schüler/innen und Lehrkräfte. Im Ammerland gibt es ein reiches Vereinsleben. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Mein Ziel ist, diese zu fördern.

Hier hat meine Partei Unrecht

Wenn ich Kritik übe, dann an der bisherigen Umsetzung der Inklusion in den Schulen. Wir brauchen deutlich mehr qualifiziertes Personal und auch ein besseres Raumangebot. Eine einjährige Pause beim Thema Inklusion einzulegen, führt uns nicht weiter. Wir wissen schon heute sehr genau, wo die Probleme liegen – jetzt geht es darum, die Probleme zu lösen.

So werbe ich um Stimmen

Vor allem natürlich durch sehr viele persönliche Gespräche und Begegnungen – sei es auf der Straße, bei Veranstaltungen oder in Vereinen und Verbänden. Aber auch durch meine verlässliche, vertrauensvolle und sachorientierte Arbeit im Gemeinderat und Kreistag.

Ich schätze Ehrlichkeit und Offenheit und ich lege Wert auf ein respektvolles Miteinander. Mir ist wichtig, den Menschen zuzuhören, Ideen aufzunehmen und dann gemeinsam zu guten Ergebnissen zu kommen.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Wir Steuerzahler haben einen Anspruch darauf, dass mit unserem Geld sparsam und wirkungsvoll umgegangen wird. Es darf z.B. nicht sein, dass Millionen in rechtswidrige Umgehungsstraßen investiert werden, die dann wieder zurückgebaut werden müssen. Ziel der Wirtschafts- und Infrastrukturförderung ist es, Beschäftigung zu schaffen und zu sichern. Nicht begreiflich ist, wenn es Millionensubventionen dafür gibt, dass Arbeitsplätze abgebaut und Produktionen verlagert werden. Bundesländer dürfen sich hier nicht mit Beihilfen ausstechen. Nachdem CDU und FDP in zehn Regierungsjahren den Schuldenstand enorm ausgeweitet haben, konnte die SPD-geführte Landesregierung erstmals in der Landesgeschichte 2017 einen Haushalt ohne Netto-Neuverschuldung realisieren. Jetzt muss der Abbau der Altschulden in Angriff genommen werden, um die enormen Zinsen zu reduzieren.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Jeder Job in der Landesregierung ist ein Traumjob, weil ich so die Interessen des Ammerlandes bestmöglich vertreten kann.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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