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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Weiter Diskussionen um Oldenburger Umweltzone

30.01.2018

Ammerland /Oldenburg In die Diskussion um eine Umweltzone in Oldenburg haben sich nun auch die Junge Union und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald (Grüne) eingeschaltet. Der Westersteder hält Maßnahmen in Oldenburg zwar grundsätzlich für notwendig, fordert aber weitere Verbesserungen beim ÖPNV.

Aus Ammerländer Sicht müsse es nun darum gehen, Alternativen anzubieten und bekannter zu machen, die es auch Menschen mit alten Autos ermöglichen, Oldenburgs Stadtzentrum bequem zu erreichen, so Meiwald. Hierzu zählen die deutlich verbesserten Busangebote aus Wiefelstede, Edewecht und Westerstede, die auch in den Abendstunden stündlich zur Verfügung stehen. „Auch die seit langem von uns geforderte Verlängerung der Regio-S-Bahn bis nach Augustfehn wäre hilfreich“, meint der Grünen-Politiker.

Aber auch die Stadt Oldenburg müsse etwas tun. Meiwald fordert „praktikable und kostenlose Park-and-Ride-Angebote“ an den Einfallstraßen. Geprüft werden sollten zudem befristete Ausnahmegenehmigungen für kleine Handwerksbetriebe.

Dass die Stadt Oldenburg aber wegen dauerhaft überhöhten Stickoxidbelastungen handeln müsse, steht für ihn außer Frage. Die Gesundheitsbelastung der Menschen dürfe nicht vernachlässigt werden.

Die Junge Union (JU) Ammerland fordert, dass die Stadt Oldenburg zunächst ihre Hausaufgaben machen solle. „Mal eben ein neues Auto? Das geht bei vielen nicht! Junge Familien, Auszubildende und Studierende, die täglich nach Oldenburg pendeln, wären von den aktuellen rot-grünen Planungen betroffen“, erklären die JU-Vorstände Jascha Buchweitz und Alexander von Essen.

Hier würden Menschen mit geringen Einkommen und damit vor allem auch junge Leute diskriminiert. „Es geht nicht darum, eine Umweltzone zu verteufeln oder die Emissionsproblematik in Oldenburg klein zu reden“, so der JU-Vorstand. Unverständlich sei aber, dass nicht zuerst alle kommunalen Handlungsoptionen ausgeschöpft würden. Moderne Busse, eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV, Park-&-Ride-Angebote sowie eine bessere Verkehrsinfrastruktur müssten vor Verboten kommen.

Die JU unterstützt ausdrücklich den Vorstoß des CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani für einen Umweltgipfel von Stadt und Umland.

Jasper Rittner
Redaktionsleitung
Redaktion Westerstede/Oldenburg
Tel:
04488 9988 2601
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